Die vergangene Hitzeperiode war für alle - Menschen, Tiere und Pflanzen - eine große Herausforderung, denn der Sommer 2026 war bis jetzt der heißeste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1864. Und wir haben gesehen: der Klimawandel macht auch vor Friedhöfen nicht Halt, denn diese Wetterlage führte auch in Petersberg am 10. August zur Verkündung des offiziellen Trinkwassernotstands - mit eingeschränkten Gießverboten und Abstellen der Zapfstellen auf den Friedhöfen. Derartige Wetterlagen mit sehr hohen Temperaturen und langanhaltenden Trockenphasen werden in den kommenden Jahren immer häufiger, sodass auch dann mit Trinkwassernotständen zu rechnen ist. Manche typischen und womöglich liebgewonnenen Blumen, Stauden und Gehölze könnten diesen Bedingungen künftig nicht mehr standhalten, sodass wir auch bei der Grabgestaltung neue Wege gehen sollten. Wie wir unsere Friedhöfe und Gräber künftig gestalten können, ohne dass wir (so oft) zu Fuß Wasser zu den Gräbern unserer Verstorbenen schleppen müssen, darüber wollen wir am 8. September 2026 um 16:00 Uhr zusammen mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz auf dem Friedhof Petersberg informieren. Treffpunkt ist der Eingang an der Friedenstraße. Ingeborg Peine und Julia Vogt vom BUND Fulda zeigen uns, welche Pflanzen für künftige Wetterlagen geeignet sind - und wie wir dabei gleichzeitig Wildbienen und Schmetterlinge anlocken und so die letzte Ruhestätte unseres Angehörigen mit Leben füllen können. Es bleibt natürlich auch genügend Zeit für Ihre Fragen, Wünsche und Anregungen. Wir freuen uns auf viele Interessierte; eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos.