Der Berliner Beststeller-Autor Max Bentow bildete dieses Jahr den krönenden Abschluss der Leseland-Reihe. Bentow las im vollbesetzten Rauschenbergzimmer des Propsteihauses aus seinem neuen Psychothriller „Puppenherz“.
Darin geht es um einen Serienkiller, der aus den Knochen seiner Opfer kleine Puppen bastelt. „Puppenherz“ ist mittlerweile der 14. Band, der sich um den Berliner Kommissar Nils Trojan dreht. Seit einigen Ausgaben steht ihm die Profilerin Carlotta Weiss zur Seite. Wie auch schon die vorherigen Teile stieg auch direkt „Puppenherz“ in die Top 20 der Spiegel-Bestsellerliste ein.
Wie gebannt hörten die 90 Gäste dem Schriftsteller zu, als er aus seinem Roman vorlas. Die sehr intensive Lesung sorgte sicher für Gänsehaut im Publikum. Trotz der gruseligen Atmosphäre sorgte Bentow auch für heitere Momente, etwa als er aus seinem Leben als Schriftsteller berichtete oder erklärte, woher er seine Inspirationen nimmt. So kam ihm die Idee für „Puppenherz“, als er an das alte Puppenhaus seiner Schwester dachte, das diese als Kind geschenkt bekommen hatte. Und Bentow kündigte an: An Ruhestand für Kommissar Trojan sei noch längst nicht zu denken. Zum Abschluss beantwortete der Berliner Fragen aus dem Publikum und signierte Bücher.