Das Land Hessen fördert die Erstellung eines kommunalen Wasserkonzeptes für das Versorgungsgebiet der Gemeindewerke Petersberg mit 11.250 Euro.
Die Versorgungssicherheit und die technische Sicherheit auf hohem Standard zu halten, ist ein strategisches Ziel der Betriebsleitung des Eigenbetriebes Gemeindewerke Petersberg. Aufgrund des Klimawandels, ausbleibender Niederschläge und immer länger anhaltender Hitzeperioden gilt es, sich als öffentlicher Wasserversorger diesem Thema zu stellen.
Ein kommunales Wasserkonzept für die Gemeindewerke Petersberg ist das richtige Mittel, um hier künftig im Sinne der Versorgungssicherheit mit Trinkwasser planen zu können.
Es stellt sich die Aufgabe, dass einmal der Ist-Zustand abgebildet wird, also welche vorhandenen Wasserressourcen es gibt, wie und wo sie genutzt werden und ob diese ausgebaut werden können. Dies ist hinsichtlich zu Zeiten von Spitzenverbräuchen in den Sommermonaten von besonderer Bedeutung.
Zu untersuchen gilt es auch, ob weitere Wasserdargebote erschlossen werden müssen, um die Entwicklung in Hinblick auf Klimawandel und aufgrund dessen, dass Petersberg eine wachsende Gemeinde ist, die Erschließung neuer Bau- und Gewerbegebiete zu regeln.
Auf der anderen Seite gilt es zu prüfen, wie Wasser eingespart werden kann, sei es die Wasserverluste im eigenen Netz zu reduzieren oder durch Schaffung von Brauchwassersystemen (Regenwassernutzung) bei öffentlichen Einrichtungen und entsprechender Aufstellung von Bauleitplänen von Neubaugebieten.
Als Ergebnis des Konzeptes ist ein Maßnahmenkatalog, also ein „Fahrplan“ zu erstellen, in dem die umzusetzenden Vorhaben, zeitlich und mit Kosten, abgebildet sein sollen.
Diese Themen gilt es, wie im Leitbild beschrieben, in einem Bilanzzeitraum bis 2030, beziehungsweise bis 2050 zu prüfen.
Nach Erhalt des Förderbescheides, konnten die Ingenieurleistungen bereits ausgeschrieben und vergeben werden.
Die Förderung kommunaler Wasserkonzepte des hessischen Umweltministeriums läuft noch bis Ende 2023.