„Krisenresilienz beginnt immer bei uns selbst“ sagt der Ortsbeauftragte der Malteser am Petersberg und informiert seine Helferschaft per Rundschreiben und in der Gruppenstunde. „Hättet Ihr Ihren Rucksack griffbereit gehabt?“ fragt er und erinnert an Dokumente und Notfallgepäck, das in Orten und Städten bei Evakuierung oder gar Räumung notwendig ist. Und wer da denkt, dass passiert überall nur nicht bei uns, dann kontert er, dass bei längerem Stromausfall auch Stunden und gar Tage die Bevölkerung erstmal auf sich selbst gestellt sein kann.
Behörden, Kommunen, Feuerwehren und Hilfsorganisationen sind aktiv und vorbereitet. Für die Bevölkerung wünschen sich Fachleute mehr Aufmerksamkeit und Aktivitäten im Selbstschutz.
„Packen Sie einen Rucksack oder eine Tasche mit Ersatzkleidung, Hygieneartikeln sowie Ihren Medikamenten und den wichtigsten Dokumenten (Personalausweis, Krankenkassenkarte, und ähnliches).“
Es gibt noch viel mehr Gründe sich auf Krisen und auch auf Katastrophen vorzubereiten in unseren unruhigen Zeiten. Die Malteser Petersberg und viele Hilfsorganisationen werden nicht müde, daran zu erinnern!
Die Pandemie begann 2020, der Starkregen im Ahrtal war 2021 und es folgte auch für unsere Region das Jahrhundertereignis Starkregen 2023.
Es ist wichtig und gut, dass in unserer Gesellschaft mehr über den Bevölkerungsschutz gesprochen wird und der Ausbau und die Unterstützung der Menschen in solchen Notfällen ausgebaut werden. Dafür ist es auch höchste Zeit nach vielen Jahren der Vernachlässigung.
Schon jetzt ist es für uns alle wichtig für sich, Freunde und Familie Vorsorge für Krisen und Katastrophen zu treffen.