„Der Markisenmann“ v. Weiler
Was wissen wir schon über unsere Eltern? Meistens viel weniger, als wir denken. Und manchmal gar nichts. Die fünfzehnjährige Kim hat ihren Vater noch nie gesehen, als sie von ihrer Mutter über die Sommerferien zu ihm abgeschoben wird. Der fremde Mann erweist sich auf Anhieb nicht nur als ziemlich seltsam, sondern auch als der erfolgloseste Vertreter der Welt. Aber als sie ihm hilft, seine fürchterlichen Markisen im knallharten Haustürgeschäft zu verkaufen, verändert sich das Leben von Vater und Tochter für immer.
„Der Markisenmann ist eine wirkliche Buch-Überraschung. Ungewöhnliche Idee, der Plot kann immer mithalten, richtig gut geschrieben, passender Titel und ein herrliches 70er-Jahre-Markisenmuster-Cover.“
„Als der Sturm kam“ v.Marschall
Die Hamburger Sturmflut von 1962| Historischer Roman
Als die Flutkatastrophe über Hamburg hereinbricht, wird die Schreibkraft Marion der Leitung von Polizeisenator Helmut Schmidt unterstellt. Marion kämpft gegen Müdigkeit und hat Angst um ihre bettlägerige Mutter, die mitten im überfluteten Gebiet von Wilhelmsburg in einer Gartenkolonie wohnt. Zur gleichen Zeit versucht der Hubschrauberpilot Hermann unter Einsatz seines Lebens, die Menschen von den Dächern ihrer Häuser zu retten. Die Nacht ist eiskalt, und das Wasser steigt noch immer …
100.000 vom Wasser eingeschlossene Menschen, 15.000 Helfer, 315 Tote: Die Hamburger Sturmflut von 1962 war für die Hansestadt die größte Katastrophe der Nachkriegszeit.
„Unsere verschwundenen Herzen“
v. Ng Celeste
Der zwölfjährige Bird lebt mit seinem Vater in Harvard. Ihr Leben wird von Gesetzen bestimmt, die nach Jahren der Krise die „amerikanische Kultur“ erhalten sollen: Vor allem asiatisch aussehende Menschen werden diskriminiert, ihre Kinder zur Adoption freigegeben. Als Bird einen rätselhaften Brief erhält, beginnt er, nach seiner verschwundenen Mutter zu suchen. Wieso hat sie ihn verlassen? Seine Reise führt ihn zu den Geschichten seiner Kindheit, in Büchereien, die ein Hort des Widerstands sind - und zu seiner Mutter. Wird nun ein besseres Leben beginnen?
Ein mitreißender Roman über die Sprengkraft der Literatur und die Macht der Liebe in dunklen Zeiten
„Mondscheintarif“ v. Kürthy Teil 1
Sie findet sich nicht schwierig, sondern interessant. Ihre beste Freundin hat die größeren Brüste - und ist trotzdem ihre beste Freundin. Cora Hübsch ist 33. Alt genug, um zu wissen, dass man einen Mann niemals nach dem ersten Sex anrufen darf. Also tut sie das, was eine Frau tun muss: Sie wartet. Auf seinen Anruf. Stundenlang. Bis sich ihr Leben verändert. Zum Mondscheintarif.
“Sagen Sie alle Verabredungen für den Abend ab. Legen Sie sich in die Badewanne und lesen Sie. Sie werden die Zeit vergessen und schließlich völlig begeistert - und völlig verschrumpelt - aus der Wanne steigen.„ (Susanne von Borsody)