In Ronjas Leben herrscht das Vollchaos, nachdem sie erfahren hat, dass sich ausgerechnet ihre überkorrekten Eltern trennen wollen. Dann kommt auch noch ein neuer Mitschüler namens Anders in die Klasse, der im Rollstuhl sitzt. Ronja hat gerade überhaupt keinen Nerv dafür, mit Anders besonders feinfühlig oder “korrekt„ umzugehen und sich für ihn ein Bein auszureißen. Aber genau das mag Anders an ihr. Ronja wiederum braucht dringend jemanden an ihrer Seite, um den neuen Freund ihrer Mutter samt obernerviger Kinder zu überstehen. Und da scheint Anders genau der Richtige zu sein.
Wichtig: Das Buch den Kindern nicht nur zum Selbstlesen überlassen, sondern unbedingt auch vorlesen - sonst verpasst man als Erwachsener den ganzen Spaß.
Dee lebt mit ihrer Mutter in einem Hochhaus am Rande der Stadt. Dee liebt ihr Zuhause mit seinen Bewohnern aus aller Welt. Eines Tages findet sie auf der Straße einen Brief; Empfänger und Absender sind unleserlich. Dee wittert ein Geheimnis, denn der Brief ist von jemandem, der jemanden sehr vermisst. Mit Vermissen kennt Dee sich aus: Ihre Mutter ist so anders als sie, dass Dee sich fragt, ob sie vielleicht adoptiert ist?
Zusammen mit ihrem besten Freund Vito macht sie sich auf die Suche nach dem Empfänger des Briefes. Sie begegnen den unterschiedlichsten Menschen. Aber jede Begegnung wirft neue Fragen auf …
Eine poetisch und mitreißend erzählte Geschichte, in der es um die Frage aller Fragen geht, die der eigenen Herkunft.
Geboren 1937 in Den Haag, wird Emmie Arbel mit ihrer jüdischen Familie 1942 von den Nazis deportiert. Sie überlebt als Kind die Konzentrationslager Ravensbrück und Bergen-Belsen. Als der Krieg vorbei ist, ist sie acht Jahre alt. Ihre Eltern und Großeltern sind im Holocaust ermordet worden.
Mit ihren Brüdern wird Emmie von einer Pflegefamilie adoptiert und lebt in den Niederlanden. Doch die Rettung stellt sich dort gleichzeitig als neuer Leidensweg für das traumatisierte Kind heraus.
1949 wandert die Familie nach Israel aus. Im Kibbuz fühlt Emmie sich isoliert und nirgends zugehörig.
Barbara Yelin gelingt es, mit ihren zart getuschten Bildern die Lebensgeschichte von Emmi Arbel beinahe dokumentarisch genau abzubilden und zugleich die komplexen Gefühlswelten, beinahe intim einzufangen, ohne ihrer Protagonistin dabei zu nahe zu treten. Damit hat sie ein aufstörendes und gleichzeitig ermutigendes Buch geschaffen.
Empfohlen für junge Menschen ab 16 Jahren, sowie für erwachsene Leser und Leserrinnen.
DIE AUSGEZEICHNETEN BÜCHER SIND EINE LEIHGABE DER FACHSTELLE UND KÖNNEN BIS ZUM 10.03.26 IN UNSERER BÜCHEREI AUSGELIEHEN WERDEN.