„Der Vogel in mir fliegt, wohin er will“ v.S. Lundberg
Berta wächst zu Beginn des 20. Jahrhunderts im ländlichen Norden Schwedens auf. Alles in ihr sträubt sich gegen ein vorbestimmtes Leben auf dem Bauernhof. Frei will sie sein wie ein Vogel und studieren, was sie liebt: Die Malerei. Doch ihr Vater ist dagegen und ihre Mutter, die sie versteht und unterstützt, stirbt. Berta ist verzweifelt, aber gleichzeitig fühlt sie tief in sich eine starke Kraft, die sie handeln lässt.
„Der Vogel in mir fliegt, wohin er will“ ist ein Buch über Trauer, Sehnsucht, Kompromisslosigkeit und die Kraft der Fantasie, die alles verändern kann. Die Geschichte basiert auf dem Leben der schwedischen Malerin Berta Hansson (1910-1994). Sara Lundberg verwebt Fiktion und Realität zu einer Geschichte, die tief berührt und zum Nachdenken darüber anregt, ob nicht auch in einem selbst ein Vogel schlummert, der fliegen möchte, wohin er will.
„Morris. Der Junge, der den Hund sucht“ v. B. Moeyaert
Ein Mut machendes und kraftvolles Abenteuer von Astrid Lindgren Memorial Award-Preisträger Bart Moeyaert – zum Vorlesen nicht nur an kalten Wintertagen
Das beeindruckende Abenteuer eines Jungen, der sich in schneeweißer Kälte nicht beirren lässt. Morris verbringt den Winter bei seiner Oma in den tief verschneiten Bergen – zusammen mit Houdini, ihrem kleinen Hund. Der verspielte Houdini liebt den Schnee und büxt immer wieder aus. Morris geht ihn dann suchen. Die Wege durch die zerklüfteten Felsen, dornigen Büsche und krummen Fichten kennt er bald in- und auswendig. Ebenso wie die seltsamen Geschichten, die über den Berg erzählt werden. Als Morris in einen Schneesturm gerät und einem fremden Jungen begegnet, muss er sich nicht nur gegen die feindliche Natur behaupten. Doch am Abend kann er bei Zimtwaffeln und Kakao seine eigene Geschichte erzählen. – Ein herzerwärmendes Winterabenteuer zum Vorlesen.
„Meins“ v.K. Persson
Alles MEINS! Oder ist gemeinsam spielen nicht doch das Allerschönste? Eine Geschichte übers Nicht-teilen-wollen – herrlich überdreht und ganz nah dran am Kinderalltag
„Heute kommt Nico zum Spielen“, sagt Mama. „Aber das Eichhörnchen darf er nicht haben“, sagt Sally. „Das ist nämlich ganz allein meins.“ Damit ihr Freund Nico nicht damit spielt, packt Sally ihr Lieblingskuscheltier kurzerhand in den Schrank, bevor er zu Besuch kommt. Aber was ist mit der Ritterburg? Oder der Eisenbahn? Am Ende landen sogar der Kühlschrank, die Toilette und Sallys Mama im Schrank. Zuletzt auch Nico selbst. Aber so ganz allein ist es dann auch ziemlich langweilig. Und was machen die da drinnen im Schrank eigentlich alle zusammen? Etwa Spaß haben? Ein herrlich anarchisches und urkomisches Bilderbuch rund um das Thema Teilen, das die Gefühle von Kindern ernst nimmt. Und an dessen Ende die wunderbare Erkenntnis steht: Gemeinsam Spielen ist doch das Allerschönste!
Herzlich Willkommen!