Verkehrserziehung beginnt nicht erst mit der Einschulung. Bereits im Kindergarten sollten Kinder gezielt auf die Besonderheiten und Gefahren im Straßenverkehr vorbereitet werden.
Unter dem Motto „Besser früher als später – das Einmaleins der Verkehrserziehung“ versammelten sich am vergangenen Mittwoch die 23 Schulanfänger der Kindertagesstätte St. Elisabeth im Turnraum der Einrichtung. Die Aufregung war groß, denn an diesem Vormittag erwarteten die Jungen und Mädchen besonderen Besuch von der Verkehrspolizei. Gegen 9.00 Uhr fuhren schließlich zwei uniformierte Polizistinnen mit einem echten Streifenwagen auf das Kitagelände – ein echtes Highlight für die Kinder.
Zu Beginn führten die Polizistinnen die Vorschulkinder mithilfe kindgerechter und anschaulicher Materialien in das Thema Verkehrserziehung ein. Anschließend folgten abwechslungsreiche Spiele, bei denen wichtige Verkehrsregeln wie das Links-Rechts-Links-Schauen und das sichere Überqueren der Straße vermittelt wurden. Der Schwerpunkt lag dabei auf praktischen Übungen rund um Sehen, Hören und Wahrnehmen im Straßenverkehr.
Dank eines zuvor im Kindergarten durchgeführten Projekts konnten die Kinder viele Fragen schnell und sicher beantworten – ganz im Sinne von „Polizei – dein Freund und Helfer“.
Zum Abschluss durften alle Kinder einen Blick in das Polizeiauto werfen, eine Polizeimütze aufsetzen und sogar eine Durchsage über das Mikrofon machen. Am Ende waren sich alle einig: Der Besuch der Verkehrspolizei war nicht nur sehr informativ, sondern auch eine spannende und unvergessliche Erfahrung für alle Kinder.