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Neues aus Ensdorf
Ausgabe 11/2023
Bürgermeisterecke
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Bürgermeisterecke

BeckerBredel - RAG Montan Immobilien GmbH / Foto: Becker & Bredel

Liebe Leserinnen,

liebe Leser,

Unser Ort soll sauberer werden -

Frühjahrsputz in Ensdorf

Es ist einiges an diesem Wochenende zu tun - nicht nur bei uns im Ort - sondern saarlandweit. Der EVS hat wieder zu seiner jährlichen Saarland-Picobello-Aktion eingeladen.

Aufklärungskampagnen, ausreichende Entsorgungsgelegenheiten wie Müllgefäße und Wertstoffzentren - all das scheint nicht auszureichen. Es wird noch immer viel zu viel Müll im Wald oder am Weges- und Straßenrand entsorgt. Scheinbar ist es einfacher sich die Mühe zu machen, den Müll zuerst ins Auto zu laden und dann im Wald zu entsorgen - anstatt ihn gleich zum Wertstoffhof zu bringen; schnell mal die Fensterscheibe runtergekurbelt - und raus mit dem Müll. Unsere Gehwege und Marktplätze in den Ortschaften im Saarland sind mit Kaugummiflecken „gepflastert“ - diese zu entfernen kostet viel Geld, das die Städte und Kommunen einfach nicht haben.

Die Müll-Sammelaktion startet am Freitag, 17. März. Bereits seit vielen Jahren beteiligen sich die jeweiligen Kinder der 4. Schuljahre und das Lehrpersonal der Grundschule daran. In diesem Jahr sind 46 Schülerinnen und Schüler mit dabei. Sie werden den Park, den Waldrand und das Sportzentrum picobello rausputzen. Auch unsere Kleinsten im Kindergarten machen mit dem Erziehungspersonal mit. Am 18. März treffen wir uns um 9 Uhr auf dem Bauhofgelände, von wo aus wir starten und uns im Ort dann aufteilen. Neben bereits gemeldeten Gruppen sind auch Einzelpersonen herzlich willkommen. Arbeitsmaterialien wie Handschuhe und Müllzangen werden vor Ort zur Verfügung gestellt.

Flüchtlingscontainerdorf auf dem RAG-Gelände

Vertreterinnen und Vertreter des Gemeinderates, die (Ober-) Bürgermeister von Saarlouis und Schwalbach, der Leiter des Landesverwaltungsamtes und der Obersten Landesbaubehörde haben sich in vergangenen Woche das Containerdorf auf dem RAG-Gelände angesehen. Der Minister für Inneres, Bauen und Sport, Reinhold Jost und sein Staatssekretär Torsten Lang haben die Teilnehmenden vor Ort über die aktuelle Lage informiert.

104 Container in verschiedenen Größen für bis zu 300 Flüchtlinge wurden dort aufgebaut und wir konnten uns einen Überblick über die Wohnsituation vor Ort machen. Ein großes Zelt mit sanitären Einrichtungen mit je einem Bereich für Frauen und Männer ist ebenfalls fertig gestellt. Darüber hinaus gibt es einen Verwaltungstrakt als Anlaufstelle für alle Flüchtlinge, in dem auch ein Sicherheitsdienst 24/7 untergebracht ist. Ein riesiges Zelt für die Essensausgabe und -einnahme sowie zum Aufenthalt ist ebenfalls Bestandteil der Infrastruktur. Auf dieser Anlage sollen die Hilfesuchenden mit guter Bleibeperspektive in den ersten Wochen bis zu ihrer Zuweisung in eine Kommune zentral untergebracht werden. Für Ende März sind sukzessive erste Aufnahmen avisiert.

„Vergiss-Mein-Nicht“- Pflanzaktion am Rathaus

Zum vierten Mal hat sich die Gemeinde Ensdorf an der alljährlichen Sensibilisierungskampagne „Demenz geht uns Alle an“ beteiligt und Vergissmeinnicht-Pflänzchen gesetzt, die uns von der Landesfachstelle Demenz zur Verfügung gestellt wurden.

Diese landesweite Aktion wird vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familien in Zusammenarbeit mit der Landesfachstelle finanziert. Ziel der Pflanzung des symbolischen Blümchens an öffentlichen Plätzen ist es, die Menschen an das Thema Demenz zu erinnern. Neben den vielfältigen Aktivitäten im Rahmen der saarländischen Demenzstrategie leistet die Landesfachstelle mit dieser Aktion so einen weiteren Beitrag, um die Belange von an Demenz erkrankten Menschen mehr in die Öffentlichkeit zu rücken.

Unser Gärtnertrupp mit Alexander Melchior, Marco Stürmer und Thomas Vogler hat auch in diesem Jahr die Beschaffung und das Setzen der Pflanzen übernommen.

Wo gehobelt wird, fallen Späne -

Renaturierung unseres Weiherbachs

Nicht nur Späne, sondern auch etliche Bäume sind im Zuge der Renaturierung im Park, Schwimmbad und Wald gefallen, um dem Bach wieder einen naturnahen Verlauf zu ermöglichen. Vor allem im Park sieht es derzeit „wüst“ aus - gefällte Bäume, Wurzelstöcke, Wasserbausteine, Erdmassen, Bauzäune und ein zerfahrener, matschiger Weg geben ein trauriges Bild. In diesen Tagen modelliert das von der Landschaftsagentur Plus beauftragte Landschaftsbauunternehmen die Uferbereiche neu, flacht die teils steilen Böschungen ab und baggert im Bereich Erlenstraße zwei Gewässerschlingen ein. Hier findet also der stärkste Eingriff, die größte Veränderung im Zuge der Renaturierung statt. Optik und „Erlebbarkeit“ des Baches werden sich deutlich verbessern - gleichwohl auch die Biodiversität und der Hochwasserschutz. Insofern verfolgt die vom Gemeinderat einstimmig beschlossene Renaturierung ökologisch sinnvolle Ziele, auch wenn dies vielleicht derzeit noch nicht erkennbar erscheint. Die Aufweitung des Gewässers im Park soll laut Zeitplan Ende des Monats abgeschlossen sein.

Seltene Gäste am Weiherbach

Der Regen der vergangenen Tage hat den Weiherbach ansteigen lassen und ist für seltene Besucher interessant geworden. Ein Entenpärchen ist gesehen worden und hatte sichtliches Vergnügen, sich in ungewohntem Terrain zu bewegen.

Die Paarungszeit der Stockenten beginnt im März - vielleicht sehen wir sie bald wieder - dann mit Nachwuchs.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche -

bleiben Sie gesund und zuversichtlich.

Ihr

Jörg Wilhelmy