v.l.n.r.: J. Wilhelmy, C. Leinenbach, S. Louis, Dr. F. Nigbur, M. Weber
v.l.n.r.: Jörg Wilhelmy, Frank Lackas, Jürgen Wolfert, Daniel Amann, Daniel Allard
Liebe Ensdorferinnen,
liebe Ensdorfer,
Bürgerinformationsveranstaltung zum Start der Kanalsanierung Bachverrohrung Lochbach
Im Bergmannsheim fand in der vergangenen Woche eine Bürgerinformationsveranstaltung zur anstehenden Maßnahme „Sanierung der Bachverrohrung Lochbach“ statt. Leider war das Interesse eher überschaubar und es sind vergleichsweise nur wenige Zuhörerinnen und Zuhörer der Einladung der Verwaltung gefolgt. Den Anwesenden wurden umfassend die geplanten Arbeiten und die Verkehrsführung während der Maßnahme erläutert. Die Sanierung startet voraussichtlich im Mai 2026 und ist – im Idealfall - auf eine Dauer von etwa 16 Monaten ausgelegt. Allerdings wissen wir nicht, ob und inwieweit eventuelle Kampfmittelfunde die Dauer der Sanierung beeinflussen.
Die Maßnahme wird in insgesamt 3 Bauabschnitten umgesetzt werden. Ebenfalls wurde die Verkehrssituation während der Bauzeit detailliert vorgestellt: Die Saarlouiser Straße wird einseitig geführt. Dazu wird eine Einbahnstraßenregelung von Saarlouis in Richtung Ensdorf während der gesamten Dauer eingerichtet. Die Belange der Feuerwehr, der Fußgänger und Radfahrer sind ebenfalls berücksichtigt. Wie bereits angedeutet ist nicht ausgeschlossen, dass im Baufeld, das während des Zweiten Weltkriegs intensiven Kampfhandlungen ausgesetzt war, eine Kampfmittelbelastung gegeben ist. Hier ist somit eine sehr umsichtige Durchführung der Tiefbauarbeiten notwendig.
Die Verwaltung dankt allen Interessierten, die zur Bürgerinformation gekommen sind und bittet alle Bürgerinnen und Bürger, die ausgeschilderten Umleitungen während der Bauzeit zu beachten.
Wir werden Sie über die Bauarbeiten über unsere Homepage und das Nachrichtenblatt jeweils aktuell informieren.
Erste Bürgerinformationsveranstaltung zur kommunalen Wärmeplanung der Gemeinden Bous, Ensdorf und Schwalbach
Am 9. März 2026 fand im Saalbau Schwalbach die erste Bürgerinformationsveranstaltung zur interkommunalen Wärmeplanung der Gemeinden Bous, Ensdorf und Schwalbach statt. Der Schwalbacher Bürgermeister Markus Weber und Carsten Leinenbach (Koordination KWP) eröffneten den Abend und zahlreiche Bürgerinnen und Bürger informierten sich über den aktuellen Stand der Planungen. Die TÜV Rheinland Consulting GmbH, vertreten durch Dr. Nigbur, stellte die Ergebnisse der Bestands- und Potenzialanalyse vor und erläuterte die Nutzungsmöglichkeiten verschiedener erneuerbarer Energieträger. Anschließend hatten die Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, Fragen zu stellen und direkt mit den Fachleuten ins Gespräch zu kommen. Der Zwischenbericht wird auf der Gemeinde-Homepage veröffentlicht, der finale Wärmeplan im Sommer in einer weiteren Bürgerinformationsveranstaltung vorgestellt. Zudem wird der Plan den politischen Gremien der Gemeinden präsentiert.
Ziel der Veranstaltung war es u. a. auch, deutlich zu machen, dass die kommunale Wärmeplanung keine verbindlichen Vorgaben für einzelne Haushalte geben wird. Sie soll vielmehr als strategisches Instrument aufzeigen, welche erneuerbaren Energiepotenziale in der Region (insbesondere in den 3 Gemeinden) bestehen und wie deren Nutzung langfristig Kosten senkt, die Energieeffizienz steigert und die Umweltbelastung reduziert – spürbar auch für jeden Haushalt.
Großer Dank und neue Verantwortung bei unserer Feuerwehr
Die Leitung einer Freiwilligen Feuerwehr ist mehr als ein Amt: Sie verlangt Engagement, Verantwortungsbewusstsein und Einsatzbereitschaft rund um die Uhr für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger - und das alles im Ehrenamt neben dem noch auszuübenden Beruf.
Das vergangene Wochenende war ein besonderer Abend für unsere Feuerwehr – und damit auch für unsere Gemeinde. Die Veranstaltung stand in ihrem ersten Teil ganz im Zeichen der Verabschiedung unseres langjährigen Wehrführers Jürgen Wolfert, der nach vielen Jahren treuen Dienstes sein Amt als Wehrführer abgab. Zahlreiche Gäste aus dem Gemeinderat, die beiden Bürgermeister a.D. Thomas Hartz und Hartwin Faust, Kreisbeigeordnete Sandra Quinten, Landesbrandinspektor Timo Lorenz, Kreisbrandinspektor Bernd Paul sowie zahlreiche Wehr- und Löschbezirksführer benachbarter Wehren waren anwesend und honorierten damit das bisherige Wirken von Jürgen Wolfert.
Seit seinem Eintritt in die Feuerwehr im Jahr 1979 hat er mit unermüdlichem Einsatz, großem Fachwissen und herausragendem persönlichen Engagement unsere Feuerwehr geprägt. Von ersten Ausbildungen und Lehrgängen über die Übernahme immer größerer Verantwortung bis hin zur Leitung der Wehr seit 2008 war er Vorbild in Sachen Kameradschaft, Verlässlichkeit und Einsatzbereitschaft. Hervorzuheben ist auch sein Engagement bei Feuerwehrleistungsabzeichen, internationalen Wettkämpfen und die Pflege von Partnerschaften mit Feuerwehren in Südtirol, Ensdorf/Oberpfalz und im Landkreis Bocchnia/Polen. Sein Beitrag zum Bau des Feuerwehrgerätehauses 2012, das er maßgeblich mitkonzipiert und federführend begleitet hat, war herausragend.
Im Namen der Gemeinde bedanke ich mich an dieser Stelle nochmals herzlich für seinen unermüdlichen Einsatz, die gelebte Verantwortung und die Orientierung, die er der Wehr und den Kameradinnen und Kameraden gegeben hat. Sein Wirken hat nicht nur Strukturen geprägt, sondern auch Menschen gefördert und die Gemeinschaft gestärkt.
Verantwortung wird weitergegeben –
von einer Generation an die nächste, von einer Führung an die nächste. Deshalb ist es auch ein gutes Zeichen für unsere Feuerwehr, dass ich an dem Abend nicht nur verabschieden konnte, sondern im zweiten Teil der Veranstaltung auch die zukünftige Führung unserer Wehr offiziell am Samstag bestellen konnte.
An dieser Stelle darf ich Daniel Amann als Wehrführer mit seinen beiden Stellvertretern Frank Lackas und Daniel Allard im Amt begrüßen. Mit der Wahl am 25. Januar d.J. haben die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr dem neuen Wehrführer und seinen Stellvertretern ihr Vertrauen ausgesprochen.
„Lieber Daniel Amann,
ich wünsche dir und deinen beiden Stellvertretern viel Erfolg und Empathie bei der neuen Aufgabe als Wehrführer bzw. als Stellvertreter, verbunden mit der Bereitschaft, Verantwortung für die Kameradinnen und Kameraden sowie die Sicherheit unserer Gemeinde zu übernehmen. Engagement, Teamgeist und gute Entscheidungen sollen stets dabei helfen, die Feuerwehr stark, zuverlässig und kameradschaftlich zu führen.
Mögen alle Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr stets gesund von ihren Einsätzen zurückkehren.“
Ich wünsche Ihnen eine angenehme Woche
Ihr Jörg Wilhelmy