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Neues aus Ensdorf
Ausgabe 30/2026
Bürgermeisterecke
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Bürgermeisterecke KW 30 2026

Liebe Ensdorferinnen,

liebe Ensdorfer,

Ortsbeauftragter des THW Dr. Frederic Kerber zu Besuch

 

Ich habe mich sehr gefreut, den Ortsbeauftragten des Technischen Hilfswerks (THW) Ortsverband Saarlouis, Dr. Frederic Kerber, im Rathaus begrüßen zu dürfen. Der Besuch bot eine gute Gelegenheit, sich persönlich kennenzulernen und sich über das Tätigkeitsfeld des Technischen Hilfswerks auszutauschen. Das Technische Hilfswerk ist die ehrenamtlich getragene Einsatzorganisation des Bundes für den Zivil- und Katastrophenschutz. Die Helferinnen und Helfer unterstützen bei Hochwasser, Unwettern, Stromausfällen und vielen weiteren Schadenslagen. Darüber hinaus leistet das THW technische Hilfe bei Großschadensereignissen, unterstützt andere Einsatzorganisationen und engagiert sich auch im internationalen Katastrophenschutz.

Als Ortsbeauftragter mit Standort in Roden-Nord vertritt Frederic Kerber den THW-Ortsverband nach außen, koordiniert die Zusammenarbeit mit Kommunen, Behörden und Hilfsorganisationen und trägt Verantwortung für die strategische Weiterentwicklung des Ortsverbandes. Gleichzeitig setzt er sich für die Förderung des Ehrenamtes und die Gewinnung neuer Helferinnen und Helfer ein. Mit ihm übernahm ein junger, zugleich aber bereits sehr erfahrener Ehrenamtlicher die Verantwortung für den Ortsverband. Seine fachliche Kompetenz und die Leistungsfähigkeit des für Saarlouis, Wadgassen, Überherrn und Ensdorf zuständigen Ortsverbands hat er unter anderem bei der Koordinierung von THW-Einsätzen im Ahrtal nach der verheerenden Flutkatastrophe 2021, dem Pfingsthochwasser im Saarland aber auch bei dem Starkregenereignis, das die Amprion-Schaltanlage im Spätherbst 2024 unter Wasser zu setzten drohte, eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Ich wünsche Frederic Kerber für seine verantwortungsvolle Aufgabe viel Erfolg. Mein herzlicher Dank gilt zugleich allen ehrenamtlichen Einsatzkräften des THW, die mit ihrem außergewöhnlichen Engagement und ihrer hohen Einsatzbereitschaft einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit der Bevölkerung leisten.

Zu Gast bei Freunden – Besuch in Ensdorf in der Oberpfalz

Mit vielen schönen Eindrücken und großer Dankbarkeit ist die Delegation unserer Gemeinde Ensdorf von ihrem Besuch in unserer Partnergemeinde Ensdorf in der Oberpfalz zurückgekehrt. Besonders gefreut hat mich, dass Vertreterinnen und Vertreter aller Fraktionen unseres Gemeinderates an dieser Reise teilgenommen haben. Gerade diese gemeinsame Teilnahme unterstreicht und belebt das gute Miteinander über politische Grenzen hinweg. Auch Vertreter unserer Feuerwehr waren vor Ort – sie sind bereits seit vielen Jahren Stammgäste der dortigen Feuerwehr.

Anlass unseres Besuches war die traditionelle Kirwa, zu der uns mein Bürgermeisterkollege Hans Ram herzlich eingeladen hatte. Die Kirwa war für unsere Delegation ein eindrucksvolles Erlebnis. Mit welcher Begeisterung, welchem Stolz und welcher Selbstverständlichkeit insbesondere die jungen Menschen das überlieferte Brauchtum pflegen und weitertragen, hat uns tief beeindruckt. Hier wird Tradition nicht nur bewahrt, sondern mit Leben erfüllt. Dieses außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement verdient höchste Anerkennung und kann weit über die Grenzen der Oberpfalz hinaus Vorbild sein.

Während unseres gesamten Aufenthaltes war alles hervorragend organisiert. Dafür gilt Bürgermeister Hans Ram, dem Gemeinderat sowie den zahlreichen Helferinnen und Helfern des dortigen Feuerwehrvereins und „den Kirwaleit“ unser herzlicher Dank. Das abwechslungsreiche Programm bot neben den Veranstaltungen rund um die Kirwa viele Gelegenheiten für persönliche Gespräche und einen intensiven Austausch über das Gemeindeleben in beiden Ensdorfs.

Ein besonderer Dank gilt auch Ortsheimatpfleger Hans Weiß, der uns mit großer Sachkenntnis und spürbarer Begeisterung bei den Führungen durch das Kloster Ensdorf und auf den Stephansturm die Geschichte unserer Partnergemeinde näherbrachte. Seine lebendigen Erläuterungen machten Geschichte erlebbar und bereicherten unseren Aufenthalt in besonderer Weise.

 

 

Im Namen unserer gesamten Delegation danke ich Bürgermeister Hans Ram sowie allen Bürgerinnen und Bürgern unserer Partnergemeinde für die herzliche Gastfreundschaft, die vielen persönlichen Begegnungen und die unvergesslichen Stunden. Unsere Freundschaft soll wachsen, sie ist – nicht zuletzt vorbildlich gelebt durch die beiden Feuerwehren – geprägt von gegenseitiger Wertschätzung und von den persönlichen Verbindungen, die über die Zeit gewachsen sind.

Als Gastgeschenk habe ich dem Kollegen eine colorierte Edelstahlstatue des Saarpolygons auf Edelstahlsockel der Saarlouiser Künstlerin Marianne Feld überreicht. Darüber hinaus überreichte Nikolas Seger namens der Fraktionen das erläuternde Buch zur Entstehungsgeschichte des Saarpolygons.

Schon heute freuen wir uns auf ein Wiedersehen, wenn die Freundinnen und Freunde aus der Oberpfalz uns im nächsten Jahr besuchen.

Ich wünsche Ihnen eine angenehme Woche

Ihr Jörg Wilhelmy