Am Freitag, dem 10. Februar, ist wieder der Tag der Kinderhospizarbeit. Rund 50.000 Kinder und Jugendliche sind in Deutschland unheilbar erkrankt und müssen daher frühzeitig sterben. Die Krankheit ist nicht nur eine enorme Belastung für die Erkrankten selbst, sondern für die gesamte Familie. Der Tag der Kinderhospizarbeit soll mit Aktionen auf die Situation von Kindern und Jugendlichen mit lebensverkürzenden Erkrankungen und deren Familien aufmerksam machen und die Kinder- und Jugendhospizarbeit in Deutschland stärken.
Auch die Gemeinde Ensdorf möchte dieses Jahr wieder an den Tag der Kinderhospizarbeit erinnern. Die Fachkraft für Bildung und Betreuung, Sarah Schmitt, hat daher unter Rubrik „Aus unserer Gemeinde“ einen Aufruf an alle Bürgerinnen und Bürger verfasst mit der Bitte, sich an der Aktion zu beteiligen und Fotos an die Gemeindeverwaltung zu senden. Darüber hinaus ist das Kinderhospiz- und Palliativteam Saar für jede Spende dankbar, um die erkrankten Kinder und Jugendlichen mit notwendigen therapeutischen Maßnahmen versorgen zu können.
Unternehmen mit regelmäßig mehr als 20 Beschäftigten sind nach Regelung des Sozialgesetzbuches VII in Verbindung mit der Vorschrift der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) verpflichtet, Sicherheitsbeauftragte zu stellen. Anfang dieser Woche wurden zu unserem bereits langjährig berufenen Sicherheitsbeauftragten Jörg Rupp fünf weitere Mitarbeiter der Gemeinde Ensdorf zu Sicherheitsbeauftragten ernannt. Die Urkundenübergabe fand im Empfangs-/Trauzimmer des Rathauses statt. Zu den Aufgaben von Sicherheitsbeauftragten gehören insbesondere, Vorgesetzte auf Gefahren für Sicherheit und Gesundheit hinzuweisen, Kolleginnen und Kollegen über Gefährdungen zu informieren, Anregungen zur Verbesserung für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit zu geben und in Arbeitsschutzgremien mitzuarbeiten. Die nun insgesamt sechs Sicherheitsbeauftragten der Gemeinde Ensdorf haben sich freiwillig für diese Aufgabe zur Verfügung gestellt und führen diese ehrenamtlich neben ihrer üblichen Tätigkeit durch.
Am Altarm der Saar haben wir am Ortsrand unserer Gemeinde ein idyllisches Fleckchen, das für eine „Feierabend-Runde“ oder einen Sonntagsspaziergang prädestiniert ist. Während der Weg am östlichen Ufer schon seit Jahrzehnten genutzt werden kann, war das westliche Ufer bisher unzugänglich. Dank des tatkräftigen Einsatzes des Wasserschifffahrtsverbundes und mit Unterstützung unseres Gemeindebauhofes, konnte der Weg am westlichen Ufer in der vergangenen Woche frei gestellt werden. Die etwa zwei Kilometer lange Runde soll an verschiedenen Stellen mit Ruhebänken und Picknickgarnituren ausgestattet werden. Infotafeln werden über die Entstehung des Altarmes, seine Tier- und Pflanzenwelt sowie über die Funktion des Nadelwehrs (also der alten Ensdorfer Schleuse, die bis vor der Begradigung der Saar noch im Einsatz war) und dessen Reste noch sichtbar sind, Auskunft geben.
Ich wünsche Ihnen eine angenehme Woche.
Bleiben Sie gesund und zuversichtlich.
Ihr
Jörg Wilhelmy