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Rasdorfer Wochenspiegel
Ausgabe 5/2024
Kirchliche Nachrichten
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Evangelische Kirchengemeinde Eiterfeld-Rasdorf

Stefan Ragotzky (Bass), Bärbel Ragotzky (Alt), Maria Fürthaler (Sopran) und Stefan Kaspar (Tenor) bilden das Quartett „4singen“.

Pfarramt Vorderrhön I (für Großentaft, Grüsselbach, Mansbach, Oberbreitzbach, Rasdorf, Setzelbach, Soislieden, Soisdorf, Treischfeld, Ufhausen, Unterufhausen und das Seniorenpflegeheim „Die Brücke“ Eiterfeld)

Pfarrer Harald Krüger

Buttlarstraße 4

36284 Hohenroda-Mansbach — Telefon: 06676-9180036

E-Mail: pfarramt.vorderrhoen1@ekkw.de

Gemeindebüro (Frau Herpers):

Do. 9-11.30 Uhr und Fr. 9-11.30 Uhr

Pfarramt Vorderrhön II (für die weiteren Orte der Kirchengemeinde und die Ev. Kirchengemeinde Buchenau)

Pfarrer Karl Josef Gruber

Friedländer Weg 2

36132 Eiterfeld — Telefon: 06672-488

E-Mail: pfarramt.vorderrhoen2@ekkw.de

Verwaltungsassistenz:

Gabriele Weidig,  — Telefon: 06652-7946250

 — bzw. 0151-17946250

Kirchenvorstand im Bereich Rasdorf:

Kirchenvorsteherin Doris Schäfer, Rasdorf;

Kirchenältester Reinhard Frank (†), Setzelbach

Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe.

1.Korinther 16,14 - Jahreslosung 2024
Wunderbares Konzert

Zahlreiche Lieder, die meisten mit internationalem Hintergrund und in Originalsprachengesungen, erklangen beim Konzert des Quartetts „4singen“ in der Buchenauer Kirche. Zwischen den in hoher Qualität vorgetragenen Stücken, mitunter Lieblingsstücke einzelner Sängerinnen und Sänger des Quartetts, kamen anregende Texte zu Gehör. „Lass leuchten“ war das Motto des Abends. Gute Gedanken und Gefühle sollten geweckt werden. Das ist dem Quartett gelungen. Dafür herzlichen Dank, den auch die etwa 100 Zuhörerinnen und -hörer mit langanhaltendem Beifall zum Ausdruck brachten. Die am Ausgang gegebenen Spenden gingen an die Hersfelder Tafel und an die Kirchengemeinde Buchenau.

Studie zu sexualisierter Gewalt in der Evangelischen Kirche veröffentlicht

2010 machte der Leiter des Berliner Canisius-Kollegs Pater Klaus Mertes publik, dass es in seiner Einrichtung über Jahre sexualisierte Gewalt an Internatsschülern gab, die Mitglieder der Jesuitengemeinschaft begangen hatten. Seitdem lässt das bedrückende Thema die Kirchen und die Gesellschaft nicht kalt. Während katholische Bischöfe mit unterschiedlichen Systematiken Untersuchungen veranlassten, welches Unrecht in ihren Reihen geschehen ist, ließen sich die Evangelischen Kirchen im Lande offensichtlich Zeit, zu einem für alle Landeskirchen einheitlichen Verfahren zu kommen. Man lernte aus den katholischen Erfahrungen, bekam mit, was dort gelang oder schiefging. Betroffene wurden gesucht, die zur Mitarbeit bereit waren, um sinnvolle Kriterien zu finden. Das ging auf EKD-Ebene beim ersten Versuch fehl. Es ist für Betroffene schwer, das Unsagbare, oft lange Verdrängte auszudrücken - und das gegenüber denen, die die Institution vertreten, in denen sie viel Leid erfahren haben. Untersucht wurden erst einmal die aktenkundig gewordenen Fälle, genauer gesagt jene, wo Mitarbeitende der Evangelischen Kirche und der Diakonie wegen solcher Verbrechen diszipliniert wurden. Anders als in manchen katholisch veranlassten Untersuchungen wurden nicht alle vorhandenen Personalakten durchgesehen (was ich als davon Betroffener auch schwierig finde, weil es im Ansatz jeden und jede unter Generalverdacht stellt und meines Erachtens ein Eingriff in Persönlichkeitsrecht ist, aber im Hinblick auf das schlimme Leid so vieler auch in Kauf genommen werden muss, um den Betroffenen Gerechtigkeit geschehen zu lassen). Die Studie schaut nicht nur nach aktenkundig gewordenen Fällen, sondern fragt auch danach, was sexualisierte Gewalt möglich gemacht hat und wie Kirchenleitungen mit ihnen angezeigten Fällen umgegangen sind. Das geschieht, damit wir in der Kirche sensibler werden und zumindest die begünstigenden Faktoren verhindern.

Die Studie will zumindest zum Ausdruck bringen, dass die Evangelische Kirche in Deutschland dies wirklich will. Ob man es ihr glaubt, kann sie nicht zwingend herbeiführen. Sie kann nur Vertrauen in den Aufklärungs- und Veränderungswillen erbitten.

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://www.forum-studie.de.

Pfr. Karl Josef Gruber

Wir laden ein:

04.02. - 2. Sonntag vor der Passionszeit (Sexagesimä)

Wochenspruch: Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verstockt eure Herzen nicht.

(Hebräer 3,15)

10.00 Uhr

Sonntagschule (Kindergottesdienst) in Erdmannrode

10.30 Uhr

Gottesdienst in Buchenau

10.30 Uhr

Gottesdienst in Eiterfeld

Kollekte:

Gustav-Adolf-Werk

11.02. - Sonntag vor der Passionszeit (Estomihi)

Wochenspruch: Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn.

(Lukasevangelium 18,31)

09.15 Uhr

Gottesdienst in Erdmannrode

10.00 Uhr

Sonntagschule (Kindergottesdienst) in Erdmannrode

10.30 Uhr

Gottesdienst in Bodes

Kollekte:

Gustav-Adolf-Werk

14.02. - Aschermittwoch

Wochenspruch: Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn.

(Lukasevangelium 18,31)

08.30 Uhr

Schulgottesdienst in Eiterfeld

19.00 Uhr

Gottesdienst mit Abendmahl in Eiterfeld

10.30 Uhr

Gottesdienst in Bodes

Kollekte:

Aufgaben der eigenen Gemeinde

Information zum Weltgebetstag 2024

Am Freitag, dem 1. März 2024, finden rund um die Welt ökumenische Gottesdienste zum Weltgebetstag statt - bei uns beispielsweise um 19.00 Uhr in der katholischen Kirche in Körnbach. Informationen zum diesjährigen Weltgebetstagsland Palästina gibt Frau Ehmer aus Hünfeld am Samstag, dem 17. Februar um 15 Uhr im Gemeindehaus Buchenau. Alle Interessierten sind zu diesem Vortrag und zu dem anschließenden Kaffeetrinken herzlich eingeladen.

Kleidersammlung für Bethel

Die diesjährige Kleidersammlung für Bethel findet vom 19. - 24. Februar statt. Gesammelt werden gut tragbare Kleidung und Schuhe. Bitte legen Sie keine unbrauchbare Kleidung in die Säcke. Deren Entsorgung kostet Bethel Geld. Kleidersäcke werden nicht verteilt, sondern liegen zum Mitnehmen in den Kirchen und an den Sammelstellen aus. Aus Umweltschutz- und Kostengründen werden sie nicht mehr flächendeckend mit dem Gemeindebrief verteilt. Sind an den Sammelstellen keine Kleidersäcke mehr vorhanden, nutzen Sie bitte eigene Säcke.

Die Sammelstellen sind:

Eiterfeld: Carport Pfarrhaus, Friedländer Weg 2

Großentaft: Familie Arend, Ufhäuser Tor 8a

Rasdorf: Familie Schäfer, Am Illerbeitz 9 (Garage)

Wenn Sie die Kirchengemeinde mit einer Spende unterstützen wollen …

Spenden sind für unsere Kirchengemeinden sehr hilfreich. Ob es um die Erneuerung der Läuteanlage in der Kreuzkirche Eiterfeld, um die Konfirmandenarbeit in beiden Gemeinden oder Anschaffungen für die drei Kirchen der Kirchengemeinde Buchenau geht, Spenden helfen unseren materiell relativ armen Gemeinden. Bitte überweisen Sie Ihre Spende auf das Konto:

Evangelische Kirchengemeinde Eiterfeld-Rasdorf,

VR-Bank Nordrhön eG,

IBAN: DE73 5306 1230 0004 0035 43 BIC: GENODEF1HUE.

Bitte geben Sie den gewünschten Zweck mit dem Stichwort „Spende“ an. Herzlich danken wir allen, die unsere Kirchengemeinden unterstützen.

Seelsorge

Gerne stehen wir Ihnen als Ihre Pfarrer zur Verfügung, wenn Sie sich Sorgen von der Seele reden möchten. Wenden Sie sich bitte an Pfr. Gruber bzw. Pfr. Krüger.

Es kann aber auch sein, dass Sie anonym bleiben möchten. Dann ist die Telefonseelsorge ein gutes Angebot. Es tut gut, mit jemandem zu reden, der einfach gut zuhören kann. Die Telefonseelsorge ist gebührenfrei (auch übers Handy) Tag und Nacht erreichbar unter der Tel. 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222.