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Der Stadtkurier
Ausgabe 23/2019
Allgemeines
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NABU BINGENHEIM

NABU BINGENHEIM

Unsere nächsten Termine:

11.08.2019

Radtour durch das Ried und Umgebung

21.09.2019

Jahresausflug

Insekten in der Stadt

Unseren Insekten geht es immer schlechter. Auch sie werden durch den Einsatz von Pestiziden und durch die intensive Landwirtschaft aus ihrem ursprünglichen Lebensraum vertrieben und ziehen in die Städte. Kleingärten, Balkone und Hinterhöfe bieten ihnen neue Lebensräume. Hier sind die tierischen Bewohner allerdings oft sehr gefährdet, da es immer weniger Nahrungspflanzen und offene Bodenstellen gibt. Gut lassen sich Insekten auf dem Balkon fördern. Wildbienen, Schwebfliegen & Co. sind mobil und fliegen einige hundert Meter auf der Suche nach Nahrung. Wer den nützlichen und gefährdeten Tieren helfen möchte, pflanzt viele verschiedene heimische Pflanzen, lässt sie über den Winter stehen und hilft ihnen so zu überleben. Im Sommer ist eine Wasserstelle oder ein Miniteich eine gute Idee. Insektennisthilfen und Balkonkästen mit Sand oder Lehm sind als Ergänzung des insektenfreundlichen Balkons geradezu perfekt.

Unsere Tipps in Kürze

  • 1. Heimische Pflanzen an der Wand und im Kasten

Kein Raum ist zu klein, um Insekten und Vögeln zu helfen: Ob an der Hauswand als Kletter- oder Rankpflanze oder im Blumenkasten: Für jeden Ort auf dem Balkon gibt es die passende Pflanze.

  • 2. Wasser und Sand für Vögel und Insekten

Im Sommer ist es auch für Vögel und Insekten ein Problem Wasser zu finden, vor allem in der Stadt. Eine kleine Vogeltränke oder ein Miniteich bringen eine willkommene Abkühlung. Ein Blumenkasten mit feinem Sand oder Lehm bietet Nistmaterial und Unterschlupf für Solitärinsekten und braucht zudem keine Pflege. Dazu kann einfach eine tiefe Schale mit Sand aufgestellt werden.

  • 3. Nisthilfen und Quartiere für Insekten, Vögel und Fledermäuse

Auch Nisthilfen lassen sich auf dem Balkon anbringen. Ob Vogelkasten für Meisen, Hausrotschwanz oder Haussperling, Insektennisthilfe für Wildbienen oder sogar Quartiere für Fledermäuse. Jede Art hat hier ihre besonderen Ansprüche.

  • 4. Auf Gift und Torf verzichten

Blumenerde aus dem Baumarkt enthält oft Torf, was klimaschädlich ist. Daher sollte Blumenerde stets torffrei sein. Auch die Giftspritze hat auf dem Balkon nichts verloren, denn sie schadet nicht nur den unerwünschten Gästen, sondern auch den erwünschten. Eine bessere Alternative sind , die sich kostenlos selbst herstellen lassen.

  • 5. Winterbalkon als Vogelbuffet

Wer seinen Balkon mit heimischen Pflanzen bestückt, erspart sich im Winter das Hereinräumen der Pflanzkästen. Denn heimische Pflanzen sind in der Regel winterhart und widerstehen Temperaturen bis zu minus 15 Grad Celsius. Wird es doch einmal kälter, sollten die Pflanzen an die Hauswand gerückt und mit Stroh, Laub oder Jutesäcken abgedeckt werden. Auch Vögel können auf dem Balkon im Winter gefüttert werden. Wer Platz hat, kann samentragende Stauden Pflanzen für Vögel pflanzen wie Wilde Karde und Mädesüß. Alle anderen nutzen am besten unsere NABU-Tipps zur Winterfütterung.

NAJU Bingenheim

Treffen der Jugendgruppe und Zwergengruppe

Hat jemand Interesse und möchte mal „reinschnuppern“ und erleben, was wir eigentlich so machen? Dann kommt doch einfach vorbei. Ihr seid immer herzlich willkommen!

Treffpunkt für die Jugendgruppe (Alter 7-16 Jahre) ist um 9.30 Uhr am Bürgerhaus Bingenheim und endet dort um 12.00 Uhr. Die Zwergengruppe (Alter 5-7 Jahre) startet um 13.00 Uhr am Bürgerhaus Bingenheim und endet dort um 15.00 Uhr.

Die nächsten Treffen finden an folgenden Samstagen statt:

08.06., 15.06., 17.08., 31.08., 07.09., 21.09., 19.10., 02.11., 16.11., 30.11., 14.12.2019.

Ansprechpartner:

Sven Schuchmann, 1.Vorsitzender: Tel. 0173 9476 214,

Email: sven@schuchmann.org

Hans-Martin Seisler, Jugendwart: Tel. 0151 7005 6745,

Email: hama.seisler@gmx.de