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Der Stadtkurier
Ausgabe 33/2020
Allgemeines
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NABU Bingenheim

Keine Insekten, keine Küken

Noch vor 40 Jahren waren sie vielerorts zu Hause: Kiebitz, Feldlerche und viele weitere Feldvögel. Heute haben ihre Bestände dramatisch abgenommen. Beim Kiebitz beispielsweise um 93 Prozent seit 1980. Grund dafür ist neben dem schwindenden Lebensraum vor allem der Insektenschwund. Denn es gibt nicht mehr genug Insekten, um die Küken satt zu bekommen.

40 Prozent der heimischen Insektenarten sind gefährdet oder schon ausgestorben. So brüten die Feldvögel in vielen Gebieten gar nicht mehr. Und wenn doch, leiden Küken und Eltern viel zu oft oder verhungern sogar.

Großer Einsatz für Insekten und Feldvögel

Um unsere Feldvögel zu retten, müssen wir die Insekten retten. Pestizide und fehlende Wildpflanzen als Nahrungsgrundlage lassen ihre Bestände immer weiter schrumpfen. Sie brauchen Blumenwiesen, blühende Brachflächen und Ackerränder. Für eine bessere Zukunft der Feldvögel und Insekten braucht es unseren vollen Einsatz. Dazu müssen wir eine insektenfreundliche Landschaft schaffen und Insektenparadiese sichern. Außerdem müssen wir gemeinsam mit Landwirten Schutzmaßnahmen für unsere Feldvögel entwickeln und testen. Zusammen können wir es schaffen und es gibt bald wieder Küken satt auf unseren Feldern!

NAJU Bingenheim

Aufgrund der aktuellen Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19) sind bis auf weiteres alle NABU Veranstaltungen abgesagt, d.h. auch die Treffen der Jugendgruppe müssen entfallen.