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Der Stadtkurier
Ausgabe 33/2021
Aus dem Rathaus wird berichtet
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Damals

Reichelsheim:

Familie Otto Sprengel bei der Getreideernte Anfangs der 1940er Jahre Links im Bild Otto Sprengel mit dem Wetzstein beim Sense schärfen.

Dieses Netzartige Gebilde an der Sense nannte man Reff.

Etwa seit Beginn des 16. Jh. wurden Sensen zur Ernte mit einem solchen Reff versehen. Damit konnten die geschnittenen Getreidehalme aufgefangen und mit dem Mäh-Schwung gleichmäßig auf die Seite befördert und abgelegt werden. Die so entstandenen Schwadenreihen erleichterten den Binder(innen) das Aufnehmen der Frucht.

Üblicherweise hatten die Binder(innen) eine Sichel, mit der sie die abgemähten Halme zusammenrafften um sie dann zu binden. Zwei Armvoll Halme, die man Glecken nennt, ergeben eine Garbe. Diese Glecken wurden dann mit vorbereiteten Strohseilen, die man in den langen Abenden der Wintermonate bereits geflochten hatte, zu einer Garbe zusammengebunden.

Hier ist es Emilie Sprengel, die gerade eine Garbe bindet.

Rechts im Bild ein französischer Kriegsgefangener, beim Aufnehmen von Schwaden mit einer Sichel zu einer Glecke. Mit der Sichel werden auch stehengebliebene Halme, die von der Sense nicht erfasst worden sind, abgeschnitten und mit aufgerafft.

Diese Aufnahme wurde uns von Helene Hitz, Reichelsheim zur Verfügung gestellt.

Fortsetzung folgt ;-)

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Verantwortlich und Ansprechpartner für die Rubrik "Damals" ist:

Horst Diehl, Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsverein Reichelsheim/Wetterau e.V. (HGV)

Bingenheimer Straße 29

Email-Adresse: h.diehl@web.d