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Der Stadtkurier
Ausgabe 38/2018
Aus dem Rathaus wird berichtet
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Damals

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Bingenheimer Straße 30

1949 wurde das auf diesem Grundstück in 1944 durch einen Bomberabsturz zerstörte Gemeindehaus mit Kindergarten aufgrund des damaligen Wohnungsnotstandes als reines Wohnhaus wieder aufgebaut.

Den an die Bingenheimer Straße angrenzenden Garten zu diesem Grundstück verkaufte die Stadt Reichelsheim im Jahre 1961 an die Bundespost zwecks „Erweiterung des Postamtes“. Denn, die Oberpostdirektion in Frankfurt teilte dem Magistrat der Stadt Reichelsheim mit, daß man für Reichelsheim in den kommenden 10 Jahren einen Bedarf von ca. 4000 Fernsprech-Anschlüssen erwarten könne. Für diese fernmeldetechnischen Anlagen wird in Reichelsheim ein Neubau errichtet werden müssen, da es unmöglich sei, diese in dem posteigenen Gebäude unterzubringen.

Da das oben genannte kommunaleigene Grundstück direkt an das Postgebäude angrenzte, lag es natürlich nahe, der Bundespost diesen Garten anzubieten.

Bis 1965 entstand hier ein kleines einstöckiges modernes Fernmeldegebäude mit Flachdach, welches noch heute von der Telekom genutzt wird.

1988/89 wurde das Fernmeldegebäude durch einen gigantischen Erweiterungsbau aufgestockt.

Wahrscheinlich im Zusammenhang mit der Einführung des ISDN in Deutschland.

Die Aufnahme stammt aus der Dia-Sammlung von Willy Nohl und wurde uns von Familie Dörfler zur Verfügung gestellt.

Verantwortlich und Ansprechpartner für die Rubrik "Damals" ist:

Horst Diehl, Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsverein Reichelsheim/Wetterau e.V. (HGV)

Bingenheimer Straße 29

Email-Adresse: h.diehl@web.de