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Der Stadtkurier
Ausgabe 42/2021
Aus dem Rathaus wird berichtet
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Damals

Heuchelheim:

Die alte Gemeindescheuer (rechts im Bild) in der Hauptstraße 2 war über die Jahre arg heruntergekommen und galt zuletzt als Schandfleck im Ortsbild. Hierüber gab es bereits Pressemitteilungen und so beschlossen die Heuchelheimer Gremien im April 1961 nach heftiger Debatte die Scheune und einen Teil des dazu gehörigen Grundstücks an den benachbarten Landwirt zu veräußern.

Der Verkauf wurde an die Bedingung geknüpft die Scheune abzureißen und “die Außenfront so herzurichten, dass der Dorfmittelpunkt ein würdiges Aussehen erhält“. Außerdem hatte sich der Erwerber zu verpflichten die öffentliche Viehwaage fortan auf dem neu erworbenen Grundstück unterzubringen.

Der Kauf wurde vollzogen und die Bedingungen erfüllt; Der Schandfleck wurde bald darauf beseitigt ist aber bedauerlicherweise nicht der einzige seiner Art geblieben. Andere haben sich statt seiner gebildet und es steht zu hoffen, dass man sich auch dieser in nicht allzu ferner Zukunft annehmen wird.

Nachdem die Viehwirtschaft in Heuchelheim ein Ende fand, wurde die Viehwaage in den 1980er Jahren demontiert und dem Eigentümer gestattet die beherbergenden Gebäude nunmehr nach eigenem Ermessen zu nutzen.

Auf dem nicht veräußerten Teil des ehem. Grundstücks legte die Gemeinde eine Grünfläche an, die seither als das Heuchelheimer Rondell bekannt ist.

Bericht: Hans Joachim Sauer, Heuchelheim.

Das Foto wurde 1957 von dem Luftbildfotograf Hillerich, Raversbeuren aufgenommen.

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Verantwortlich und Ansprechpartner für die Rubrik "Damals" ist:

Horst Diehl, Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsverein Reichelsheim/Wetterau e.V. (HGV)

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