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Rosbacher Nachrichten
Ausgabe 11/2026
Amtliche Bekanntmachungen
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Niederschrift 26. öffentlichen Sitzung des Ortsbeirates Nieder-Rosbach

Sitzungstermin:

Montag, 02.02.2026, 20:00 Uhr

Raum, Ort:

Wasserburg, Haingraben 17, Saal

Sitzungsbeginn:

20:00 Uhr

Sitzungsende:

21:05 Uhr

Anwesenheit

Anwesende:

Vorsitz

Herr Dr. Philipp Gerlach - CDU

Mitglieder

Frau Michaela Bergmann - BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Herr Reinhard Schmidt-Eckhardt - SPD

Herr Heiko Blecher - STIMME

Magistrat

Herr Bürgermeister Steffen Maar - parteilos

Verwaltung

Frau Melanie Grünsfelder -

Nicht Anwesende:

Mitglieder

Frau Elke Sommermeyer - FDP

entschuldigt

Tagesordnung

Öffentlicher Teil:

1

Eröffnung der Sitzung

2

Genehmigung des Protokolls

3

Mitteilungen

4

Verschiedenes

Protokoll

Öffentlicher Teil:

1.

Eröffnung der Sitzung

Der Vorsitzende, Herr Dr. Gerlach eröffnet die Sitzung und begrüßt alle Anwesenden.

Er stellt fest, dass zur Sitzung form- und fristgerecht eingeladen wurde und das Gremium beschlussfähig ist.

2.

Genehmigung des Protokolls

Die Protokolle der 22. Sitzung vom 17.06.2025, der 23. Sitzung vom 17.09.2025, der 24. Sitzung vom 21.10.2025 und der 25. Sitzung vom 27.01.2026 lagen den Mitgliedern zur Prüfung vor. Da keine Einwände oder Anmerkungen vorgebracht wurden, gelten die Protokolle als genehmigt.

3.

Mitteilungen

Der Ortsvorsteher informiert die Mitglieder über den Diebstahl des Ortsschildes am Ortseingang (von Rodheim kommend, Höhe Köster Hof).

Gleichzeitig fragt er den Bürgermeister nach der Funktion des neuen Ortsschildes hinter den Bahnschienen (aus Ober-Rosbach kommend). Herr Maar stellt klar, dass es sich hierbei um eine Gemarkungsgrenze handelt.

Herr Dr. Gerlach erkundigt sich nach der Notwendigkeit des Parteien-Schaukastens am Alten Friedhof. Der Bürgermeister stellt dazu fest, dass dieser Schaukasten, ebenso wie in den Ortsteilen Ober-Rosbach und Rodheim, den politischen Parteien weiterhin zur Verfügung gestellt werden soll.

Anschließend informiert Herr Dr. Gerlach den Ortsbeirat über seine Teilnahme an der Ortsbegehung „Wo drückt der Schuh“ der FWG Rosbach/Rodheim vom 11. Oktober 2025.

Startpunkt war an der Kita Luna im Taunusblick.

Danach berichtet der Bürgermeister über noch offenstehende Themen aus den zurückliegenden Sitzungen:

Beginn Verkehrsmessung in Nieder-Rosbach:

Der Bürgermeister teilt den Mitgliedern mit, dass im Haushalt 2026 die Anschaffung eines neuen Blitzgerätes in Höhe von 168.000 € vorgesehen ist. Die Alternativen des Leasings oder der Anmietung des Gerätes wurden aufgrund der hohen Kosten als nicht umsetzbar befunden. Offen sind noch die Fragen nach der Zwei-Richtungs-Funktion und einer möglichen Teilung mit der Stadt Friedrichsdorf.

Ausstehende Ausbesserungen Schulstraße (Fugenverfüllung):

Der Austausch des bröckelnden Mörtels an der Kreuzung wird nicht mehr erfolgen. Stattdessen erfolgt ein Abzug bei der Schlussrechnung. Eine Nachsandung ist für das Frühjahr 2026 vorgesehen.

Baumnachpflanzungen Rodheimer Straße:

Eine Vor-Ort-Begehung durch den Bürgermeister und einem fachkundigen Mitarbeiter des Bauhofs ergab, dass zwei vorhandene Bäume Kronenschäden aufweisen und der Boden keinen ausreichenden Wurzelraum bietet. Eine Nachbepflanzung mit Bäumen in den vorhandenen Löchern erscheint daher problematisch. Es wird stattdessen empfohlen, Büsche ohne starkes Wurzelwerk, wie z.B. Flieder oder Forsythien, zu pflanzen. Die noch vorhandenen Bäume sollen jedoch erhalten bleiben.

Die Endgradigung des Bachlaufs Rosbach an der Kläranlage soll im Zuge der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinien erfolgen. Nachdem eine 100%ige Bezuschussung leider nicht realisiert werden kann, ist nun geplant, das Vorhaben im Jahr 2027 mit einer Teilförderung umzusetzen.

Weiterhin wird nach dem Sachstand zum Bau des Jugendplatzes gefragt.

Herr Blecher weist daraufhin, dass hierzu leider immer noch keine Zwischeninformation an die beteiligten Jugendlichen erfolgte. Frau Bergmann macht darauf aufmerksam, dass in der letzten Sitzung am 27.01.26 im Rahmen der Haushaltsberatungen mitgeteilt wurde, dass vorerst nur die Basisausstattung eines Skateplatzes realisiert wird. Weitere "Add-Ons", wie ein Basketballplatz, können erst umgesetzt werden, wenn die finanziellen Mittel wieder zur Verfügung stehen.

Sachstand Wasserrahmenrichtlinie Sanierung des Rosbach:

Eine vollständige Bezuschussung ist nicht möglich. Es ist jedoch möglich, das Projekt im Rahmen eines Förderprogrammes mit 60% zu finanzieren.

Baumnachpflanzung K11:

Die fehlenden Bäume an der linken Nordseite der K11 wurden zwischenzeitlich nachgepflanzt.

Lichtemission Rosbacher Brunnen:

Herr Maar hat sich hierzu bei Herrn Schellhammer aus der Stabstelle nach dem aktuellen Sachstand erkundigt. Dieser informierte ihn, dass die Maßnahmen aus dem Klimaschutzbericht nun umgesetzt sind. Eine umfassende Abschaltung der Beleuchtung ist jedoch nicht möglich, da die Firma Trinks die Lampen für Nachtarbeiten benötigt.

Barrierefreier Ausbau Teichgelände:

Der Bürgermeister teilt mit, dass diese Maßnahme aufgrund von Einsparungen im Investitionshaushalt leider komplett gestrichen wurde.

Neugestaltung Ahornplatz:

Herr Maar informiert die Mitglieder, dass die Neugestaltung des Ahornplatzes über das Straßenbauprogramm 4 erfolgen soll. Herr Blecher bringt die Idee ein, die Neugestaltung des Platzes an der Kreuzung Frankenstraße / Schulstraße durch ein Förderprogramm zu finanzieren. Der Bürgermeister schlägt hierfür die Städtebauförderung ISEK vor.

Brücke Zufahrt Kläranlage:

Der Bürgermeister informierte, dass die Realisierung dieser Baumaßnahme im Zuge der Bachendgradigung für das Jahr 2027 vorgesehen ist.

Erweiterung Tennisclub:

Herr Maar hat sich diesbezüglich bei Herrn Grosch aus der Stadtplanung nach dem aktuellen Sachstand erkundigt. Der Tennisclub plant eine Clubhauserweiterung und den Bau einer neuen Halle. Diese Planungsleistungen sollen eventuell in Verbindung mit dem neuen Baugebiet Obergärten erstellt werden. Das Vereinsheim wird vorerst am Sportplatz in Nieder Rosbach bleiben, bis der SV 98 in die sanierte Eisenkrainhalle ziehen kann. Dies wird voraussichtlich erst 2030 am Ende der Baumaßnahme stattfinden.

Der Bürgermeister berichtet weiterhin, dass der Stichweg im Speierlingsweg nicht von der Stadt gemäht wird.

Von den Parkplätzen gegenüber dem Friedhof sind 18 öffentliche Plätze, einer davon ist aktuell durch einen Anhänger belegt.

Des Weiteren teilt er mit, dass sich im Stadtgebiet Rosbach aktuell nur eine Baumelbank auf dem Teichgelände Ober-Rosbach befindet.

Herr Blecher erkundigt sich, wann die Giebelbalgen der Trauerhalle auf der Westseite verkleidet oder neu gestrichen werden. Dies wurde bereits mehrfach angesprochen und bisher noch nicht umgesetzt. Herr Maar bestätigt, dass dies in der mittelfristigen Planung vorgesehen ist.

Außerdem fragt er nach, ob die Holzbrücke am verlängerten Weg Am Rosbach/Feldpreul saniert werden kann. Der Bürgermeister wird gebeten zu prüfen, ob dies in der Haushaltsplanung vorgesehen ist.

Der Ortsvorsteher erkundigt sich beim Bürgermeister nach den voraussichtlich größten Maßnahmen der nächsten fünf Jahre. Herr Maar informiert, dass dazu das Straßenbauprogramm Frankenstraße, gegebenenfalls die Umsetzung des Bebauungsplanes Obergärten und die Renaturierung des Rosbach zählen.

4.

Verschiedenes

Ein anwesender Zuhörer aus der Bürgerschaft erkundigt sich nach der Ordnungsmäßigkeit des Aufhängens der Wahlplakate für die anstehende Kommunalwahl. Der Bürgermeister teilt mit, dass die Plakatierung leider sehr "wild" erfolgt sei. Er kündigt an, die Hilfspolizisten zur Kontrolle in das Stadtgebiet zu schicken, um die Situation zu überprüfen und gegebenenfalls Ordnungswidrigkeiten zu erteilen.

Herr Dr. Gerlach stellt fest, dass die Erstellung einer Gestaltungssatzung für den Altortskern weiterhin von hoher Relevanz ist und in der nächsten Legislaturperiode erneut thematisiert werden soll. Er weist daraufhin, dass vergleichbare Satzungen bereits in den Städten Friedberg, Bad Nauheim, Bad Homburg und Oberursel existieren. Die Mitglieder diskutieren, ob die Satzung auf alle Ortsteile ausgeweitet werden soll. Herr Dr. Gerlach informiert, dass er diesbezüglich die Ortsvorsteher von Ober-Rosbach und Rodheim angesprochen hatte, diese jedoch eine derartige Satzung nicht für notwendig erachten.

Zur Veranschaulichung und Inspiration für die geplante Gestaltungssatzung präsentierte er den Mitgliedern mittels Beamer eine Karte des Altortskerns sowie historische Aufnahmen der Schulstraße und Bäckergasse.

Zum Abschluss der Sitzung dankt der Ortsvorsteher den Mitgliedern des Ortsbeirats für die konstruktive Zusammenarbeit während der letzten fünf Jahre.

Rosbach v. d. Höhe, den 18.02.2026

Dr. Philipp Gerlach

Melanie Grünsfelder

Vorsitz

Schriftführung