Titel Logo
Rosbacher Nachrichten
Ausgabe 2/2026
Amtliche Bekanntmachungen
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Niederschrift 19. öffentlichen Sitzung des Ortsbeirates Rodheim

Sitzungstermin:

Dienstag, 18.11.2025, 18:30 Uhr

Raum, Ort:

Adolf-Reichwein-Halle,

Bei den Junkergärten 2, Saal

Sitzungsbeginn:

18:30 Uhr

Sitzungsende:

19:28 Uhr

Anwesenheit

Anwesende:

Vorsitz

Herr Rainer Schaub - FWG

Mitglieder

Herr Ivo Lingnau - BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Frau Katharina Schäfer - CDU

Herr Volker Roth - FDP

Herr Wolfgang Lingenau - SPD

Magistrat

Herr Bürgermeister Steffen Maar - parteilos

Tagesordnung
Öffentlicher Teil:

1

Eröffnung der Sitzung

2

Genehmigung des Protokolls

3

Mitteilungen

4

Wahl eines Ortsgerichtsmitglieds im Ortsgerichtsbezirks Rosbach v. d. Höhe II (Rodheim)

5

Verkehrssituation nach Sperrung des Bahnübergangs Rodheim

6

Rodheimer "Fragen/Anregungen/Wünsche"

7

Verschiedenes

Protokoll

Öffentlicher Teil:

1.

Eröffnung der Sitzung

Der Ortsvorsteher Herr Schaub eröffnet die Sitzung und begrüßt alle Anwesenden. Er stellt fest, dass zur Sitzung form- und fristgerecht eingeladen wurde und das Gremium vollständig und somit beschlussfähig ist.

2.

Genehmigung des Protokolls

Das Protokoll der 18. Sitzung des Ortsbeirates Rodheim wird mit folgender Änderung beschlossen:

-

Die Vertretung für Herrn Lingnau soll in der Anwesenheit gestrichen werden.

-

Der Beschluss soll im Punkt „Abrechnungsbezirk Rodheim“ durch die Hauptstraße ergänzt werden.

Abstimmungsergebnis: Einstimmig bei einer Enthaltung

3.

Mitteilungen

Bürgermeister Maar macht folgende Mitteilungen:

-

Die Bepflanzung an der Bushaltestelle in der Rosbacher Straße ist erledigt.

-

In der letzten Sitzung der Integrationskommission wurde der Bedarf an muslimischen Bestattungsplätzen beraten. Die Kommission ist zu dem Ergebnis gekommen, dass kein Bedarf derzeit besteht.

-

Herr Maar spricht das Thema Müllablagerungen am Kleingartengelände an der Uhlandstraße an. Hier gibt es immer wieder Beschwerden. Es wird sich im Ortsbeirat darauf geeinigt, dass der Mülleimer abgebaut werden soll mit einem Hinweisschild mit entsprechender Begründung. Der Bauhof sollte dann überwachen, ob die Probleme weiterhin bestehen. Herr Lingnau gibt noch zu bedenken auch eine Auge darauf zu haben, wo die Hundekottüten entsorgt werden.

-

Der Handyempfang in einigen Teilen von Rodheim wird bemängelt, hier soll als Lösung ein Mobilfunkmast aufgestellt werden. Der Ortsbeirat spricht sich grundsätzlich für einen Mast aus, hierzu sollte aber ein geeigneter Standort gefunden werden. Herr Lingenau bittet darum, den Mast wegen möglicher Strahlungen nicht in der Nähe von Kitas, der Schule und Wohnbebauung zu stellen. Über den zusätzlichen Standort sollten vor der Umsetzung die Anwohner sowie der Ortsbeirat Rodheim informiert werden.

4.

Wahl eines Ortsgerichtsmitglieds im Ortsgerichtsbezirks Rosbach v. d. Höhe II (Rodheim)

Herr Schaub erläutert kurz die Vorlage und bittet zur Abstimmung.

Beschluss:

Magistrat/Ortsbeirat Rodheim:

Der Stadtverordnetenversammlung wird empfohlen, dem Amtsgericht für den Ortsgerichtsbezirk Rosbach v. d. Höhe II des/r Ortsgerichtsschöffen/in Herrn Mathias Hirndorf, geb. 21.05.1965 vorzuschlagen.

Abstimmungsergebnis:

Einstimmig angenommen

Der Ortsbeirat wurde ordnungsgemäß angehört.

5.

Verkehrssituation nach Sperrung des Bahnübergangs Rodheim

Herr Maar erläutert den aktuellen Stand der Sperrung. Er erklärt, dass es eine Verlängerung bis zum 30.01.2026 geben soll. Die Begründung für die Verlängerung und die zeitliche Ausdehnung ist seitens der Bauleitung, dass Kanalumbauarbeiten durchgeführt werden müssen.

Herr Roth stellt folgenden Antrag:

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Wegen der Sperrung der Schienenüberquerung am Rodheimer Bahnhof spricht sich der Ortsbeirat Rodheim statt eines bislang notwendigen kilometerlangen Umwegs über andere Stadtteile oder eine Nachbarkommune bei einem innerörtlichen Einkauf oder einer Erledigung für praktische Umleitungsalternativen für PKW aus. Als rechtlich zulässige Möglichkeiten fordert der Ortsbeirat den Bürgermeister in dessen Funktion als örtliche Straßenverkehrsbehörde auf, während der Zeit der Sperrung der Schienenüberquerung am Bahnhof befristet als Bahnlinienüberquerungsmöglichkeit entweder die Feldwege über die Brücke hinter dem Friedhof und am Mühlweg außer für landwirtschaftlichen Verkehr auch für Anlieger der Straßen westlich der Bahnlinie freizugeben oder wegen der teils geringen Breite der Wege nur mit Tempolimit von 20 km/h als Einbahnstraßenverkehr für diese Anlieger freizugeben. Vorteilhaft erscheint dabei, die Verkehrsführung von dem Wohngebiet oberhalb der Bahnlinie in die Ortsmitte über den Mühlweg zu leiten und den Rückweg über die Brücke hinter dem Friedhof zu führen. Auch der Ortslandwirt und dessen Stellvertreter erklärten sich mit letztgenannter Lösungsmöglichkeit einverstanden.

Herr Maar erklärt, dass man diesen Antrag so nicht umsetzen kann, da man dem Begegnungsverkehr nicht ausweichen könnte. Platz für Rettungswagen müssen gegeben sein und durch die stark befahrenen Feldwege gehen diese kaputt.

Herr Roth weist auf die Einbahnregelung des Antrages hin.

Herr Maar erwidert, dass sich die Landwirte dann auch an die Einbahnregelung halten müssten und dass das Problem somit nicht gelöst sei. Die Lösung hier wäre nur die offizielle Umleitung.

Frau Schäfer gibt auch noch zu bedenken, dass es auch die Fußgänger betreffen werde, wenn dort die Autos lang fahren würden.

6.

Rodheimer "Fragen/Anregungen/Wünsche"

-

Der Ortsbeirat regt an, ob man mit den städtischen Grundbesitzabgabenbescheiden Infobriefe an alle Haushalte versenden könnte, z.B. soll über verschieden Dinge informiert werden wie Straßenreinigung, Müllabfuhr, Heckenschnitt etc.

-

Das Thema der Altkleidercontainer wird zur Sprache gebracht, insbesondere geht es um die Situation des Altkleidercontainers am Bürgerhaus Rodheim. Der Bürgermeister erläutert, dass dies ein Dauerthema in der Verwaltung sei, man hätte mittlerweile alle Telefonnummern ermittelt und Malteser sollte regelmäßig leeren.

-

Herr Schaub fragt nach der neuen Schutzfrau vor Ort. Herr Maar antwortet, dass Herr Zeifang wegen Resturlaub noch im Dienst ist, die neue Schutzfrau aber demnächst den Dienst aufnimmt.

-

Herr Schaub fragt, warum die Öffnung des Recyclinghofes mittwochs nicht bekannt gegeben wurde. Dies soll noch nachgeholt werden.

-

Nach der Baustelle am Friedhof wegen der Urnenwand, sind die Parkplätze dort beschädigt worden. Diese sollen wiederhergestellt werden. Herr Schaub fragt, ob es schon Nachfragen bzgl. der Urnenwand gäbe. Dies wird vom Bürgermeister mit Nein beantwortet.

-

Es wird angemerkt, dass es seit längerer Zeit keine Bautätigkeit am JUZ in Rodheim gegeben hat. Herr Maar erklärt, dass im Innenbereich noch was zu machen ist und das JUZ zum Jahreswechsel wieder öffnen kann.

-

Herr Lingnau merkt an, dass in der Petterweiler Straße von Richtung Petterweil kommend, das Schild Richtung Rodheim fehlt. Hier soll es eine Info an Hessen Mobil geben.

-

Weiterhin merkt Herr Lingnau an, dass während der Zeit der Bahnübergangssperrung auch ein Schild an der Autobahnabfahrt den Weg nach Rodheim über Rosbach weisen sollte.

7.

Verschiedenes

-

Es soll geprüft werden, ob am Zaun vom Schwimmbad eine Sitzbank aufgestellt werden kann. Herr Maar weist darauf hin, dass dort wenig Platz sei und es den Fußgängerweg einschränken würde.

-

Zurückschneiden des Holunderbusches in der Wethgasse wurde vom Wetteraukreis abgewiesen. Der Bauhof darf dies nun übernehmen.

-

Das Parkverbot am Wässerigter Weg wird nicht angeordnet, da die 5 Meter Abstand zur Kreuzung eingehalten werden. Obwohl die Zuständigkeit bei Hessen Mobil liegt, wurde vom Bauhof auf Höhe des Spiegels der Baumrückschnitt vorgenommen. Ein neuer Spiegel soll zur Verbesserung der Fahrbahneinsicht installiert werden.

-

Herr Maar spricht die Parksituation an der SG Rodheim an. Dauerparker oder Anhänger werden aufgeschrieben. Hier stellt sich die Frage, ob man die komplette Reihe in der Sportallee für PKWs braucht oder nur vorne. Herr Lingenau weist darauf hin, dass laut Bauamt 150 Parkplätze ausgewiesen sein müssen und diese für den normal Betrieb auch gebraucht werden. Er bittet um ein Parkverbotsschild für Anhänger und Wohnmobile.

-

Der ruhende Verkehr soll in der Hauptstraße an der Einmündung Kleegartenstraße kontrolliert werden, bevorzugt in den Abendstunden.

Herr Schaub bedankt sich bei allen Anwesenden und schließt die Sitzung um 19:28 Uhr.

Rosbach v. d. Höhe, den 11.12.2025

Rainer Schaub

Julia Ziegeler

Vorsitz

Schriftführung