Um die Bürgerinnen und Bürger vor den Gesundheitsrisiken durch den Eichenprozessionsspinner zu schützen, hat die Stadt Rosbach v. d. Höhe frühzeitig vorbeugende Maßnahmen ergriffen. In den vergangenen Wochen wurden an zahlreichen städtischen Eichen im Ortsinnenbereich betroffene Bäume mit einem biologischen Mittel behandelt, um die Larven des Spinners gezielt zu bekämpfen.
Der Eichenprozessionsspinner ist ein saisonales Phänomen, das auch in diesem Jahr wieder in der Region auftritt. Betroffen sind vor allem Waldgebiete östlich der Autobahn zwischen Sang und Löwenhof sowie der Beinhardswald, der Rosbacher Stadtwald und Teile des Rodheimer Waldes. Auch einzelne Bäume im Stadtgebiet können befallen sein.
Bürgermeister Steffen Maar betont die Wichtigkeit des vorausschauenden Handelns: „Der Eichenprozessionsspinner ist eine wiederkehrende Herausforderung für viele Kommunen. Unser städtischer Bauhof hat auch in diesem Jahr wieder frühzeitig und umsichtig gehandelt, um die Belastung für die Bürgerinnen und Bürger so gering wie möglich zu halten. Ich danke dem Team für den schnellen und professionellen Einsatz. Mit der nötigen Vorsicht und der Mithilfe aus der Bevölkerung können wir die kommenden Wochen gemeinsam gut meistern.“
Der Eichenprozessionsspinner durchläuft von Anfang Mai bis zur Verpuppung fünf bis sechs Entwicklungsstadien. Die geselligen Raupen bewegen sich zur Nahrungssuche in langen Reihen („Prozessionen“). Ab Mitte Juni bilden sie große, dichte Gespinstnester am Stamm oder in Astgabelungen. Die feinen Brennhaare der Raupen, die ab dem dritten Larvenstadium gebildet werden, können bei Kontakt Haut und Schleimhäute reizen und gesundheitliche Probleme verursachen – von juckenden Hautentzündungen bis hin zu Atembeschwerden.
Die Stadtverwaltung bittet alle Bürgerinnen und Bürger um besondere Vorsicht in den nächsten Wochen.
Bei der Entdeckung von Nestern des Eichenprozessionsspinners im innerörtlichen Bereich (z. B. auf Spielplätzen, an Schulen, Kitas oder im öffentlichen Straßenraum) wird gebeten, diese umgehend dem städtischen Bauhof zu melden, damit eine fachgerechte Entfernung geprüft und veranlasst werden kann.
Die Stadt Rosbach v. d. Höhe dankt allen Bürgerinnen und Bürgern für ihre Vorsicht und Mithilfe.