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Rosbacher Nachrichten
Ausgabe 27/2026
Vereine und Verbände
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BUND-Tipp: Pfannen und Airfryer ohne PFAS: Darauf sollten Sie achten, Teil 2

Giftfreies Antihaft

Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen, kurz PFAS, sind extrem langlebig. Gelangen die Industriechemikalien in die Umwelt, können sie Böden, Gewässer, Pflanzen und Tiere für Jahrhunderte belasten. Jede Minute reichern sich mehr PFAS-Verbindungen in unserer Umwelt an.

Bratpfannen „Teflon” und „PTFE” häufige Bezeichnungen für PFAS

PFAS werden im Küchenbereich oft unter dem Markennamen „Teflon“ eingesetzt oder als „PTFE“ aufgeführt. Nicht alle Hersteller kennzeichnen ihre Produkte eindeutig als PFAS-frei. Teilweise finden sich Hinweise nur auf den Webseiten. Mit der kostenfreien BUND ToxFox App können Sie eine Anfrage direkt an den Hersteller senden.

Sind PFAS-Beschichtungen gesundheitsschädlich?

Antihaftbeschichtungen mit PFAS sind bei korrekter Verwendung nicht direkt gesundheitsschädlich. Kritisch wird es bei zu hohen Temperaturen oder wenn die Beschichtung beschädigt ist: Dann können PFAS freigesetzt und über die Nahrung oder Luft in unseren Körper gelangen.

Wie sollten PFAS-Pfannen entsorgt werden?

Damit die Schadstoffe nicht in die Umwelt gelangen, gehören Pfannen mit zerkratzter PFAS-Beschichtung in die Restmülltonne, eigentlich sogar in die Sondermüllverbrennung. PFAS sind selbst bei korrekter Nutzung ein riesiges Umweltproblem. Bereits bei der Herstellung und späteren Entsorgung gelangen die Chemikalien in die Umwelt. PFAS bleiben über Jahrhunderte erhalten.