Der Ortsbeirat und der Vorstand der Evangelischen Burgkirchengemeinde in Nieder-Rosbach wollen künftig enger im Austausch bleiben, wenn es um Nieder-Rosbacher Belange geht. Das wurde in einer vorangegangenen Sitzung des Ortsbeirats deutlich.
Auslöser waren Hinweise aus der Bürgerschaft, wonach die Kirche beabsichtige, das Gemeindehaus im Haingraben zu veräußern. Diese Sorge konnte eine Vertreterin des Kirchenvorstands jedoch ausräumen. Ein Verkauf sei derzeit nicht geplant. Vielmehr gehe es darum, die Nutzung des Gebäudes neu zu organisieren, da diese aktuell weder ausreichend noch kostendeckend sei.
Beide Seiten betonten, dass die Gebäude der Burgkirchengemeinde einen wesentlichen Beitrag zum historisch gewachsenen Altortskern von Nieder-Rosbach leisten. Neben ihrer kirchlichen Funktion stehen sie auch für private Feiern, öffentliche Veranstaltungen und Vereinsaktivitäten zur Verfügung – ein Angebot, das nach Einschätzung des Ortsbeirats noch stärker in den Blick der Öffentlichkeit rücken sollte.
Der Ortsbeirat und Kirchenvorstand signalisierten, künftig regelmäßig miteinander ins Gespräch kommen zu wollen, um die Entwicklungen im Ortsteil frühzeitig miteinander zu besprechen. Ziel sei es, die Rolle des Gemeindehauses und der kirchlichen Gebäude als lebendige Orte des sozialen und kulturellen Lebens weiter zu stärken.