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Rosbacher Nachrichten
Ausgabe 3/2026
Vereine und Verbände
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BUND-Tipp: Umweltfreundliche Alternativen zu Streusalz: So schützen Sie Böden, Gewässer und Tierpfoten, Teil 2

Granulat mit Blauen Engel statt Salz

Streusalz belastet Böden und Gewässer, greift Pflanzenwurzeln und Tierpfoten an. Es gibt daher viele gute Gründe, auf auftauende Streumittel zu verzichten.

Verbote werden nicht eingehalten

In vielen Kommunen ist der private Einsatz von Streusalz verboten. Vielen Bürger*innen sind die Regeln vor Ort nicht bewusst. Nicht zuletzt werden Streusalze immer noch in Bau- und Supermärkten in großen Mengen als Streugut angeboten – trotz lokaler Ausbringungsverbote. Informieren Sie sich in jedem Fall über die Vorschriften Ihrer Gemeinde.

Schnee entfernen: so geht's!

Bei Schneefall gilt das Motto: Je früher beräumt wird, desto besser. Kommt Schippe, Schneeschieber oder Besen rechtzeitig zum Einsatz, umgehen Sie durch Fahrzeuge und Menschentritt verfestigten Schnee, der nur schwer zu entfernen ist.

Das sind die Alternativen zu Streusalz

Droht dennoch Glättegefahr, können Sie mit gutem Gewissen

  • Sand oder Kies
  • Sägespäne (auf erneutes Überfrieren achten)
  • oder umweltzertifizierte Streumittel aus dem Handel verwenden.

Auch salzfreie Granulate sollten Sie nur sparsam verwenden. Zum Beispiel kann Splitt als Streumittel je nach Gewinnung, Transport und Grad der Wiederverwendung eine schlechte Umweltbilanz haben. Umweltzertifizierungen wie der Blaue Engel können Aufschluss über die Umweltfreundlichkeit von Produkten geben.

Streusalz nur begrenzt wirksam

Je niedriger die Temperaturen fallen, desto eher friert das Gemisch aus Salz und Wasser wieder. Es hilft dann nur noch, mehr Salz auszustreuen und die Konzentration zu erhöhen, was noch schädlicher für Natur und Umwelt ist. Ab Minus 21 Grad Celsius hat Streusalz endgültig keine Wirksamkeit mehr. Ist eine Witterung mit Temperaturen weit unter dem Nullpunkt zu erwarten, sollten Sie auch aus Gründen der Sicherheit auf andere Streumittel zurückgreifen.