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Rosbacher Nachrichten
Ausgabe 30/2026
Vereine und Verbände
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BUND-Tipp: Umgang mit Wespen – Tipps für die friedliche Co-Existenz, Teil 2

Wespen an Ablenkungsfütterung mit Melonenrest

Das sollte man auf keinen Fall tun:

Schlagen Sie auf keinen Fall um sich oder wedeln wild herum. Das versetzt die Wespen in Alarmbereitschaft.

Pusten Sie die Wespen nicht mit Ihrer Atemluft an. Ausgeatmetes CO2 macht Wespen aggressiver.

Entfernen Sie auf keinen Fall auf eigene Faust ein Wespennest. Wespennester dürfen nur in besonderen Fällen entfernt werden. Dafür müssen Expert*innen zu Rate gezogen werden.*

Wespenstich: Das kann man tun:

Ein Wespenstich ist meist schmerzhaft. Das können Sie tun, um den Schmerz und Juckreiz zu lindern:

Den Stich mit einem Kühlpad oder mit einem in ein Handtuch eingeschlagenen Eiswürfel kühlen.

Schneiden Sie eine Zwiebel in der Mitte durch und legen Sie die Schnittstelle auf den Stich.

Bei ersten Anzeichen einer allergischen Reaktion sollten Sie sofort den Notarzt rufen. Anzeichen können Erbrechen, Schwindel oder Atemnot sein.

Auch wenn die Wespe in den Mund oder Rachenraum gestochen hat, sollten Sie einen Notarzt rufen.

* Wespen stehen unter Naturschutz

Nester dürfen daher nur im Ausnahmefall entfernt werden. Hier kann die Untere Naturschutzbehörde vor Ort und der BUND weiterhelfen und auch Kontakte für eine Umsiedlung oder im Extremfall auch für die Beseitigung von Nestern empfehlen.

Geheimtipp: Ein Hornissennest in der Nähe hilft hervorragend gegen Wespen, da diese gern Wespen jagen. Sie helfen zudem bei der Jagd nach anderen Insekten, die sich an Gartenpflanzen gütlich tun wollen und stören den Menschen kaum. Denn obwohl ihr Ruf im Volksmund nicht besser ist, lassen sie Menschen in Ruhe und sind verträgliche Gesellinnen.