In der Küche viel Wasser sparen.
Etwa fünf Liter benutzen wir täglich zum Kochen und Trinken. Ein größerer Teil fällt beim Geschirrspülen und Putzen an. Unsere Tipps fürs Wassersparen in der Küche:
1. Gemüse oder Salat sollten Sie vor dem Verzehr waschen. Statt die Lebensmittel unter fließendem Wasser zu reinigen, können Sie das Gemüse in eine Schüssel mit Wasser geben. Lassen Sie die Lebensmittel einige Minuten einweichen. So lässt sich der Schmutz leichter entfernen. Geben Sie das Gemüse in ein Sieb und lassen es abtropfen. Das Wasser können Sie noch als Gießwasser nutzen.
2. Geschirrspülmaschinen sind sparsamer als Handspüler: Um zwölf Gedecke von Hand zu spülen, benötigen Sie bis zu 50 Liter Wasser. Um das Wasser zu erwärmen, brauchen Sie 2,5 kWh Strom. Für die gleiche Menge Geschirr braucht eine Geschirrspülmaschine durchschnittlich aber nur etwa 19 Liter Wasser und lediglich 1,4 kWh Strom. Mit einer Geschirrspülmaschine können Sie somit deutlich sparen.
3. Optimieren Sie das Spülen mit Ihrer Geschirrspülmaschine für die Umwelt:
| • | Starten Sie Ihre Spülmaschine nur voll beladen, um Wasser und Geschirrspülmittel optimal zu nutzen. Beachten Sie die Gebrauchsanleitung, wenn Sie das Spülmittel dosieren. Vermeiden Sie Überdosierungen. |
| • | Entfernen Sie von Hand die Speisereste vom Geschirr, bevor Sie es in die Geschirrspülmaschine räumen. Verzichten Sie dabei aber auf Wasser. Denn das Vorspülen des Geschirrs unter fließendem Wasser ist eine Verschwendung. |
| • | Nutzen Sie die Sparprogramme Ihrer Spülmaschine. Das Spülen mit der höchsten Temperaturstufe ist nur selten erforderlich, das meiste Geschirr wird auch bei geringeren Temperaturen sauber. |
| • | Nur selten – bei extrem verschmutztem Geschirr – ist ein zusätzlicher und somit mehr Wasser verbrauchender Vorspülgang wirklich notwendig. |
| • | Bei Wasser bis zum Härtebereich eins benötigt Ihre Spülmaschine in der Regel kein Salz. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Wasserversorger nach Ihrem Härtebereich. |
4. Unser Trinkwasser zeichnet sich durch eine hohe Qualität aus. Der Einsatz von sogenannten „Wasserverbesserern“ ist in der Regel überflüssig. Filtergeräte können die Wasserqualität sogar verschlechtern, indem sie wichtige Spurenelemente wie Calcium und Magnesium aus dem Wasser filtern. Bei falscher Nutzung begünstigen die „Wasserverbesserer“ zudem die Entwicklung von Mikroorganismen.