Titel Logo
Rosbacher Nachrichten
Ausgabe 4/2026
Amtliche Bekanntmachungen
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Niederschrift 42. öffentlichen Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses

Sitzungstermin:

Mittwoch, 03.12.2025, 20:00 Uhr

Raum, Ort:

Wasserburg, Haingraben 17, Saal

Sitzungsbeginn:

20:00 Uhr

Sitzungsende:

21:31 Uhr

Anwesenheit

Anwesende:

Vorsitz

Herr Walter Horz - STIMME

Mitglieder

Herr Ivo Lingnau - BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Vertretung für: Frau Michaela Bergmann

Herr Heiko Müller - CDU

Vertretung für: Herrn Alexander von Griesheim

Frau Elke Sommermeyer - FDP

Herr Walter Soff - FWG

Herr Wolfgang Lingenau - SPD

Magistrat

Herr Bürgermeister Steffen Maar - parteilos

Fraktionsvorsitzende/r

Herr Hans-Otto Jacobi - FDP

Verwaltung

Herr Denis Grosch -

Herr Nils Schellhammer -

Gäste

Herr Appelt -

OVAG

Herr Rühl -

OVAG

Nicht Anwesende:

Mitglieder

Frau Michaela Bergmann - BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

entschuldigt

Herr Marco See - CDU

entschuldigt

Herr Alexander von Griesheim - CDU

entschuldigt

Tagesordnung

Öffentlicher Teil:

1

Eröffnung der Sitzung

2

Genehmigung des Protokolls

3

Mitteilungen

4

Kommunale Wärmeplanung der Stadt Rosbach v. d. Höhe

Hier:

1. Beschluss des Entwurfs

2. Offenlage des Entwurfs3. Erstellung von Machbarkeitsstudien für Wärmenetze

5

Verschiedenes

Protokoll

Öffentlicher Teil:

1.

Eröffnung der Sitzung

Der Ausschussvorsitzende Herr Horz eröffnet die Sitzung und begrüßt alle Anwesenden. Er stellt fest, dass form- und fristgerecht eingeladen wurde und dass das Gremium beschlussfähig ist.

2.

Genehmigung des Protokolls

Es liegt kein Protokoll zur Genehmigung vor.

3.

Mitteilungen

4.

Kommunale Wärmeplanung der Stadt Rosbach v. d. Höhe

Hier:

1. Beschluss des Entwurfs

2. Offenlage des Entwurfs

3. Erstellung von Machbarkeitsstudien für Wärmenetze

Sachdarstellung:

Herr Maar leitet kurz in das Thema ein und erklärt den Sinn und Zweck der kommunalen Wärmeplanung. Anschließend übergibt er das Wort an die anwesenden Gäste von der OVAG, Herr Appelt und Herr Rühl. Diese stellen den Entwurf des Wärmeplans anhand einer Präsentation vor. Neben der Bestands- und Potentialanlayse, wird auf den angedachten Zeitplan bis zum finalen Beschluss des kommunalen Wärmeplans eingegenagen.

Herr Horz eröffnet die Fragerunde.

Es findet eine Diskussion über Vor- und Nachteile der Wärmeplanung unter den Ausschussmitgliedern und Gästen statt. Aufgrund der bereits vorhandenen Infrastruktur und einem hiemit verbunden Platzmangel in den Altortslagen, sehen einige Mitglieder die Realisierbarkeit von Wärmenetzen in den Ortskernen kritisch.

Seitens der Verwaltung und den Fachleuten von der OVAG wird erklärt, dass die kommunale Wärmeplanung eine theoretische Abbildung von Möglichkeiten ist, die für die Zukunft bestehen. Es handelt sich noch nicht um einen konkreten Plan, sondern um eine Potentialanalyse. Der Entwurf hat keine rechtliche Bindung. Es sollen im nächsten Schritt zwei Machbarkeitsstudien durchgeführt werden. Im Gewerbegebiet Ober-Rosbach soll dies aufgrund der noch nicht erfolgten Straßensarnierung und dem möglichen Anschlusss des Rechenzentrums erfolgen. Im geplanten Neubaugebiet „Belgesbaum“ erscheint eine weiere Machbarkeitsstudie als logische Maßnahme, da hier noch keine Erschließungsplanung erfolgt ist. Die Mainova wird im Gebiet Belgesbaum keine Gasleitungen mehr verlegen.

Das geplante Rechenzentrum kann mit seiner Abwärme hauptsächlich das Gewerbegebiet versorgen. Das Wärmenetz des Ortskerns Ober-Rosbach kann hauptsächlich aus Abwässern versorgt werden. Die Größe einer möglichen Biomasseanlage hängt von der geplanten Anzahl der angeschlossenen Häuser ab.

Die Planung für weitere Gebiete erfolgt in 5 Jahresschritten. Der Plan muss immer weiter fortgeschieben werden und an eventuelle Gesetzesänderung und Neuerungen zum Stand der Technik angepasst werden. Für die Eigentümer in den betroffenen Gebieten wird es keine Verpflichtung geben, sich am Wärmenetz zu beteiligen bzw. anzuschließen. Es hat noch keine finale Abwägung stattgefunden, ob die Stadt die Wärmenetze selbst ausbaut oder lediglich das Regelwerk hierzu festlegt und den Ausbau vergibt.

Beschluss:

1.

Die kommunale Wärmeplanung wird in der vorliegenden Fassung (Anlage 1) als Entwurf beschlossen.

2.

Der Entwurf wird öffentlich zur Einsichtnahme und Beteiligung ausgelegt.

3.

Der Magistrat wird beauftragt Machbarkeitsstudien für Wärmenetze im Stadtgebiet zu erstellen. In einem ersten Schritt sind das Gewerbegebiet Ober-Rosbach sowie das neue Wohnbaugebiet „Am Belgesbaum“ zu betrachten.

Abstimmungsergebnis: einstimmmig ja

5.

Verschiedenes

Herr Horz schließt die Sitzung um 21:31 Uhr.

Rosbach v. d. Höhe, den 15.01.2026

Walter Horz

Ricarda Gund

Vorsitz

Schriftführung