Der Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat von St. Johannes Evangelist in Rodheim hat gemeinsam mit den Aktiven aus der Gemeinde in den Arbeitsgruppen des Pastoralen Weges in einer gut besuchten Gemeindeversammlung einen Einblick in den Stand der Planungen mit besonderem Blick auf Rodheim gegeben und dabei auch Fragen beantwortet.
Der Vorsitzende des Rodheimer Pfarrgemeinderates Klaus Steiner gab zunächst anhand einer Landkarte mit den Kirchorten einen Überblick, welche Gemeinden zur künftigen großen Pfarrei gehören und welche Projektgruppen und Gremien seit zwei Jahren an der der neuen Struktur arbeiten.
Aus der Arbeit in der Projektgruppe Katechese, welche ein Zukunftskonzept für die Angebote zur Weitergabe des Glaubens und zur Vorbereitung auf die Sakramente erarbeitet hat, berichtete Iris Zollingkoffer: Auch hier sei das Leitbild eine gute Verzahnung und wo möglich der Erhalt bestehender lokaler Angebote mit verstärkten zentralen und gemeinsamen Angeboten.
Martin Schlosser, Obmann des Verwaltungsrates von St. Johannes Evangelist informierte über den Planungsstand in den Projektgruppen Gebäude, Verwaltung und Vermögen. Die Besucher waren froh zu hören, dass die Kirche und das Pfarrzentrum in Rodheim der Gemeinde erhalten bleiben – auch wenn Schlosser deutlich machte, dass für deren Finanzierung künftig noch stärker Einnahmen aus der Vermietung der Räumlichkeiten des Pfarrzentrums und ortsgebundene Spenden notwendig sein werden.
Aus der Projektgruppe Sozialpastoral berichtete Jürgen Hofmmann, der sich auch in der übergreifenden Steuerungsgruppe für den Pastoralen Weg umfassend engagiert.
Pfarrer Norbert Braun informierte aus der Projektgruppe Gottesdienst: Neben den Priestern und den geweihten Diakonen wird ausgebildeten Laien als Wortgottesfeier-Beauftragte eine wichtige Rolle zukommen. Hierfür gelte es auch in Rodheim weitere geeignete Frauen und Männer aktiv anzusprechen und zu motivieren: Immerhin verfüge Rodheim seit vergangenem Jahr bereits über eine Wortgottesfeier-Beauftragte!
Die Besucher verließen die Gemeindeversammlung mit der Gewissheit, auch künftig in St. Johannes Evangelist in Rodheim einen lebendigen Ort für ihr Glaubensleben zu haben, eingebettet in die größere Struktur des Pastoralraums Wetterau-Mitte.