Ausgabe 9/2026
Vereine und Verbände
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe
Vorheriger Artikel: Die Amphibienwanderung 2026 hat in Rosbach begonnen
Nächster Artikel: Weiberfastnacht in Rodheim: Wenn der Hühnerstall bebt und die Stimmung kocht
BUND-Tipp: Putzmittel ohne Chemie kaufen - nachhaltig und gesund reinigen (Teil 1)
Putzmittel können gefährlich für Umwelt und Gesundheit sein
Was steckt in herkömmlichen Putzmitteln?
Besonders in Haushalten mit Kindern, älteren Menschen oder Haustieren ist eine regelmäßige Reinigung wichtig. Putzmittel sollen Schmutz, Fett und Keime entfernen. Sie tragen dazu bei, Oberflächen hygienisch sauber zu halten und die Ausbreitung von Krankheitserregern zu verhindern. Zu den wichtigsten Wirkstoffen zählen zum Beispiel:
- Tenside
- Säuren wie Zitronen- oder Essigsäure
- Lösungsmittel wie Alkohol oder Glykolether
- Basen wie das stark ätzende Natriumhydroxid
- Enzyme, die Eiweiße, Stärke oder Fette abbauen
- sowie Desinfektions- oder Bleichmittel, die Bakterien und Pilze reduzieren
Auch für die Reinigung unnötige Inhaltsstoffe finden sich in Putz- und Reinigungsmitteln, insbesondere Konservierungs-, Duft- und Farbstoffe.
Schädliche Inhaltsstoffe vermeiden: Worauf sollte ich achten?
Viele Reinigungsmittel enthalten zahlreiche Inhaltsstoffe, die sowohl der Umwelt als auch der Gesundheit schaden können. Verzichten Sie auf Produkte mit folgenden problematischen Bestandteilen:
- Ammonia
- Ammonium
- Amyl Cinnamal
- Benzalkoniumchlorid
- Benzyl Benzoate
- Benzylakohol
- Coumarin
- Eugenol
- Galaxolid
- Geraniol
- Hexyl Cinnamaldehyde
- Isothiazolinone
- Isoeugenol
- Limonene
- Linalool
- Methylheptincarbonat
- Methylisothiazolinon
- Natriumhypochlorit
- Sodium Hypochlorite
- Zimtaldehyd