Festakt zur Aufnahme des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in das Netzwerk der UNESCO-Projektschulen
Mit einem feierlichen Festakt hat das Geschwister-Scholl-Gymnasium seine Aufnahme in das weltweite Netzwerk der UNESCO-Projektschulen gefeiert. Schulleiter Herr Dr. Eric Planta durfte als Ehrengäste Frau Daniela Schmitz aus dem Ministerium für Bildung und Kultur begrüßen, ebenso die Kreistagsabgeordnete Frau Sandra Quinten für den Schulträger, den Bürgermeister der Stadt Lebach, Herrn Klaus-Peter Brill, sowie die Vorsitzende des saarländischen UNESCO-Netzwerks, Frau Christine Löffler. Aber auch zahlreiche aktuelle und ehemalige Mitglieder aus Schüler-, Eltern- und Lehrerschaft, darunter die ehemalige Schulleiterin Frau Schwindling und deren Stellvertreter Herr Junker, waren gekommen, um diesen besonderen Moment gemeinsam zu würdigen.
In ihren Grußworten gratulierten die Ehrengäste dem Geschwister-Scholl-Gymnasium herzlich zur Aufnahme in das Netzwerk und würdigten insbesondere das langjährige Engagement der Schule. Immer wieder wurde betont, wie wichtig die Arbeit von UNESCO-Projektschulen gerade in Zeiten globaler Herausforderungen wie Klimawandel, politischen Krisen und gesellschaftlichen Spannungen sei. Schulen wie das GSG übernähmen dabei eine wichtige Rolle als Vorbilder und Wegweiser. Werte wie Vielfalt, Toleranz, Menschlichkeit und Demokratie, die am Geschwister-Scholl-Gymnasium gelebt werden, seien zugleich das Fundament eines friedlichen gesellschaftlichen Zusammenlebens. Ein besonderer Dank galt daher der gesamten Schulgemeinschaft für ihr gemeinsames, kontinuierliches Engagement auf dem Weg zur UNESCO-Schule.
Eine besondere Laudatio hielten der Didaktikleiter der Schule, Thomas Müller, sowie Nathalie Sadik vom Landkreis SLS, die das GSG in ihrer Funktion als Schulentwicklungsplanerin bereits seit vielen Jahren begleitet. Gemeinsam zeichneten sie den Weg des Geschwister-Scholl-Gymnasiums zur UNESCO-Projektschule nach – aus einer schulischen Innenperspektive und aus der Perspektive des Schulträgers. Anhand zahlreicher Beispiele wurde deutlich, wie die UNESCO-Ideen am GSG bereits seit vielen Jahren mit Leben gefüllt werden: durch interkulturelle Begegnungen, durch Projekte zur nachhaltigen Gestaltung des Schulhofs und durch vielfältige Aktivitäten im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Der Festakt machte damit nicht nur den erfolgreichen Weg des Geschwister-Scholl-Gymnasiums zur UNESCO-Projektschule sichtbar, sondern auch die Verantwortung, die mit diesem Titel verbunden ist. Ganz im Sinne der UNESCO-Präambel – „Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden“ – versteht sich das GSG als ein Ort, an dem junge Menschen lernen, Verantwortung zu übernehmen, Vielfalt zu leben und sich aktiv für eine friedliche und nachhaltige Welt einzusetzen. Gerade angesichts der aktuellen globalen Herausforderungen ist dieses Engagement wichtiger denn je.