Gute Nachrichten für die landwirtschaftlichen Betriebe im Raum Eppelborn: Bei der Befahrbarkeit von Feldwirtschaftsbrücken über die Autobahn ist ein wichtiger Durchbruch gelungen. Auf Initiative unseres Eppelborner Landtagsabgeordneten Alwin Theobald (CDU), stellvertretender Fraktionsvorsitzender und sowohl verkehrs- als auch agrarpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, hatte sich der Ausschuss für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz erneut mit der Thematik befasst.
Hintergrund sind Einschränkungen bei mehreren Brückenbauwerken, die zuletzt nur noch für Fahrzeuge bis 16 Tonnen freigegeben waren. Für viele landwirtschaftliche Betriebe bedeutete dies erhebliche Probleme im Arbeitsalltag, da moderne Maschinen und Transportfahrzeuge diese Grenze häufig überschreiten.
Wie im Ausschuss berichtet wurde, konnten bereits nach der ersten Befassung im Ausschuss im Herbst vergangenen Jahres zwei wichtige Verbindungen wieder für den landwirtschaftlichen Verkehr ertüchtigt werden:
Beide Bauwerke dürfen künftig wieder mit bis zu 30 Tonnen belastet werden. Damit ist die Nutzung für moderne landwirtschaftliche Fahrzeuge an diesen Stellen wieder ohne größere Einschränkungen möglich.
Für die Brücke bei Macherbach bleibt es zwar vorerst bei der 16-Tonnen-Beschränkung. Allerdings kündigte die Autobahn GmbH des Bundes einen vollständigen Ersatzneubau an. Dieser soll nach aktuellem Stand im Jahr 2028 umgesetzt werden.
Das neue Bauwerk soll ohne Gewichtsbeschränkung nutzbar sein und damit langfristig eine verlässliche Lösung für den landwirtschaftlichen Verkehr darstellen. Die Investitionskosten werden auf rund drei Millionen Euro geschätzt, die Bauzeit auf etwa sechs Monate. Ziel ist es, die Bauarbeiten so zu organisieren, dass die Beeinträchtigungen für die Landwirtschaft möglichst gering bleiben.
Im Ausschuss machten Vertreter der Gemeinde Eppelborn sowie des Bauernverbandes deutlich, welche zentrale Rolle die Brücken für die Bewirtschaftung der Flächen spielen. Umwege, zusätzlicher Zeitaufwand und höhere Kosten hatten die Betriebe in den vergangenen Monaten stark belastet.
Der erneute Austausch zwischen Verwaltung, Infrastrukturbetreibern und Betroffenen habe gezeigt, dass durch eine enge Abstimmung praktikable Lösungen gefunden werden können.
Perspektivisch wird zudem auch ein Ersatzneubau für eine weitere Brücke im Bereich Humes in Betracht gezogen.