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Eppelborner Nachrichten
Ausgabe 22/2020
Hierscheid
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Do geht was

Nächstes Projekt: Bank renovieren

Jedes Mal, wenn ich am Feuerwehrgerätehaus vorbeispaziert bin, hat mir förmlich das Herz geblutet, wegen des Zustandes der Bank dort. Toll unter einem Baum mit Blick auf den Sportplatz, musste sie 30 Jahre ohne ein größeres Facelift überstehen. Die Bretter von Flechten besiedelt und die Bodenplatten vornedran hochgedrückt, so dann man/frau dort saß wie auf einem Kinderstuhl.

Die Bretter machten einen guten Eindruck, so dass sie mit einmal Abschleifen in Schuss gebracht werden konnten.

Montag morgen begann ich die Bank auseinander zu bauen.

Während ich am Flexen war, kam Markus von schräg gegenüber vorbei und wir kamen ins Gespräch. Kurz danach hatten wir den Arbeitsplatz auf seine Terrasse verlegt, wo wir alle Teile abschliffen und ihnen eine neue Portion Lack oder Lasur verpassten.

Marco kam auch vorbei um uns tatkräftig zu unterstützen. Als erstes ging er nach Hause seinen Rasenmäher zu holen. Kurz darauf präsentierte sich die Rasenfläche, an der die Bank wieder stehen sollte, mit einer modischen Kurzgras-Frisur.

Dienstagmorgen bin ich in den Baumarkt gefahren, habe neue Schrauben für die Bank besorgt und dann zu Markus' Terrasse, um die renovierten Teile zu einer Bank zu montieren. Marco war auch wieder mit an Bord.

An diesem Tag sahen wir uns der Herausforderung gegenübergestellt, die Bodenplatten vor der Bank auf ein ebenes und tieferes Niveau zu legen, so dass über die komplette Breite der Bank eine optimale Sitzhöhe gegeben ist. Das war über viele Stunden ein harter Kampf von Marco und Matthias gegen die Natur. Der Klügere hat dann nachgegeben und es präsentierte sich eine ebene Fläche vor uns. Während ein weiterer Anwohner zusammen mit Marco die Platten einem Frühjahrsputz per Hochdruckreiniger unterzogen, holte ich meine Rüttelplatte und besorgte Schotter und Split. Danach ging alles ziemlich schnell: Den Schotter mit der Rüttelplatte verdichten, Split darauf gleichmäßig verteilen, die Platten auflegen, nochmals abrütteln, die Bank wieder am ursprünglichen Ort aufstellen, festschrauben und fertig?

Zum Probesitzen brachte Mike uns isotonisch aufgearbeitetes Wasser und das erste Sitzen fühlte sich damit richtig gut an.

Ja, es waren zwei Tage teils richtig harter Arbeit. Aber es waren zwei sehr schöne Tage, da sich schnell Mitmenschen fanden, die mich unterstützten. Ich habe nicht nur gearbeitet, sondern hatte viele tolle Gespräche mit netten Menschen: In Hierschd, do geht was!

Fotowettbewerb:

ich möchte auch wieder an den Fotowettbewerb unter dem Motto "Mein schönstes Bild aus der Zelle" erinnern.

Schickt uns Eure Fotos um und mit der Hierschder Bücherzelle an:

do-geht-was@gmx.de