Beliebt bei 170 Arten von Schmetterlingen, Käfern, Schwebfliegen und anderen Insekten. Giftig für Weidetiere.
Ein Kreuz mit dem Greiskraut
Seit einigen Jahren breitet sich das heimische Jakobs-Kreuzkraut oder auch Jakobs-Greiskraut (Senecio jacobaea) verstärkt aus. Die Pflanze enthält Giftstoffe, die für Weidetiere gefährlich werden können. Pferde sind besonders gefährdet, doch sie meiden in der Regel die extrem bitter schmeckende Pflanze. Das Problem liegt wahrlich im Heu, denn das Kreuzkraut verliert beim Trocknen die Bitterstoffe, die Gifte bleiben jedoch erhalten. Wiederkäuer hingegen reagieren nicht so empfindlich auf die toxische Pflanze. Schafe kommen mit den Pflanzen besser zurecht.
Es wird viel diskutiert, wie dem Siegeszug des Krautes zu begegnen ist. Naturschützer rechnen nach einer Massenentwicklung auch wieder mit einem Zusammenbruch von Beständen durch natürliche Gegenspieler wie die Raupen des Blutbären. Der Einsatz von Herbiziden oder das Umbrechen massiv betroffener Flächen kann zwar helfen, schadet jedoch der Artenvielfalt und bringt weitere Nachteile mit sich.
Asiatische Hornisse hat sich etabliert
Die Asiatische Hornisse ist ebenfalls von Frankreich kommend über ganz Deutschland stark auf Expansionskurs. Die Invasion rückgängig zu machen erscheint unmöglich. Imker bekämpfen die für die heimischen Bienen äußerst gefährliche Art, indem ihre Nester zerstört werden. Diese nicht wenig heikle Arbeit erfordert Schutzanzüge und eine sogenannte bis zu acht und mehr Meter große Hornissen-Lanze. Der NABU Unteres Illtal hat sich mit einer Geldspende an der Anschaffung einer solchen Lanze beteiligt. Wer Hornissen bzw. ihre Nester hoch in den Bäumen sichtet, kann sich an Sarah vom Bienenzuchtverein Eppelborn wenden: 01578 8022809