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Eppelborner Nachrichten
Ausgabe 4/2021
Aus unserer Gemeinde
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Illtaler Land e. V.

Unterwegs im Illtaler Land

Liebe Freunde, da wir coronabedingt zur Zeit keine Veranstaltungen durchführen können und auch im letzten Jahr so gut wie keine Gelegenheit dazu hatten, starten wir in diesem Jahr mit einer Videoserie.

Unter dem Titel „Unterwegs im Illtaler Land“ zeigen wir Euch die Vielfalt von Land und Leuten in der Region.

Zu Beginn des Jahres waren wir mit Jennie Kloos unterwegs am verschneiten Wallenborn in Wiesbach. Was dabei entstanden ist, seht und hört ihr in einem Video, das auf unserer Internetseite www.illtalerland.de unter „Aktuelles“ eingestellt ist.

Unsere neue Serie sowie einiges mehr könnt Ihr demnächst auch unter www.IlltalerLand.tv anschauen.

Viel Spaß beim Zuschauen und Zuhören wünscht das Team des IlltalerLand e.V.

Dreharbeiten für die musikalische Tour im Naherholungsgebiet Wallenborn

Das Naherholungsgebiet Wallenborn befindet sich in Eppelborn-Wiesbach und ist ein kleines idyllisches Fleckchen, das zum Spazieren und Verweilen einlädt.

Der Ort ist auch geschichtlich sehr interessant. So wurden im Bereich der Wallenbornkapelle, die dem hl. Valentinus geweiht ist, u. a. Reste einer größeren römischen Villa rustica, eines römischen Landhauses, gefunden.

Die Wallenbornkapelle wurde im Jahr 1796 errichtet.

Ein Anbau an der Rückseite der Kapelle diente in den ersten Jahren als Unterkunft und lag bereits 1852 in Trümmern. Er wurde 1882 restlos abgetragen.

Das Kapellengelände war bereits seit 1772 im Besitz der Zivilgemeinde und wurde 1922 von der Pfarrgemeinde erworben.

Im Jahr 1934 wurde die Kapelle unter Denkmalschutz gestellt.

Der „Wallenbrunnen“, dem seit Menschengedenken heilende Wirkung an Mensch und Tier zugesprochen wird, wurde im Jahr 1936 durch Pfarrer Nikolaus Kockler eingeweiht.

Zwischen 1953 und 1955 wurde die Kapelle von Grund auf saniert.

Im Jahr 1957 hat die Pfarrgemeinde 14 Kreuzwegstationen am Kapellenweg aufgestellt, auf denen der Leidensweg Jesu dargestellt ist. Ebenso sind auf den Sandsteinen die Namen der Kriegstoten des 2. Weltkrieges eingemeißelt.

Die Kapelle wurde im Jahr 1997 zur verspäteten 200-Jahr Feier im Innenbereich vollständig renoviert.

(aus „Zur Geschichte der Wallenbornkapelle“ von Hans-Günther Maas sowie Veröffentlichungen aus der Ortsgeschichte von Rektor Schmitz und Erich Tinnes)

Von der Kapelle aus gelangt man über einen kleinen Holzsteg auf die andere Seite des Wallenbornbaches, wo sich in idyllischer Lage der Angelweiher des Angelsportvereins Wiesbach befindet.

Die vereinseigene Fischerhütte war vor der Coronazeit bewirtschaftet und bot jedem Besucher die Möglichkeit, eine Rast einzulegen, sich bei einem kühlen Getränk zu erfrischen oder mit lecker zubereiteten Speisen zu stärken.

Die Fischerhütte ist auch Ausgangspunkt bzw. Zwischenstation für Wanderungen auf dem Gebiet der Gemeinde Eppelborn.

Insgesamt ist das Gebiet um den Wallenborn ein Ort der Erholung und Begegnung. Er lädt zum Verweilen und Innehalten ein.

In der Wallenbornkaplle, die tagsüber geöffnet ist, kann jeder eine Kerze im Gedenken an seine Lieben anzünden.

Das Team vom Illtaler Land e. V.