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Eppelborner Nachrichten
Ausgabe 46/2020
Schulen
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Ideeon Freiwillige Ganztagsschulen Bubach-Eppelborn-Dirmingen

Aus dem FGTS Alltag

Im neuen FGTS Alltag stehen wir seit März täglich vor neuen Herausforderungen. Die Trennung der Gruppen stellte uns zu Beginn des neuen Schuljahres vor neue Aufgaben - Lösungen zu finden ist gar nicht so einfach, weil die räumlichen Gegebenheiten und auch die Personalisierung noch dieselben sind wie vor der Pandemie.

So mussten Abläufe von Grund auf neu überdacht und geplant werden, angefangen von der Nutzung der Kinderbecher bis hin zur Logistik, damit die Kinder sich nicht begegnen. Die Räumlichkeiten der FGTS sind plötzlich überall zu eng und zu wenig, weil gemeinsame Bereiche nicht mehr als solche genutzt werden können. Personal ist knapp bemessen und die Umsetzung der Hygienemaßnahmen eine echte Herausforderung - vor allem im Hinblick auf Aktionen und Projekte. Die neuen Erstklässler haben sich prima eingefunden, doch für viele der "alten" Kinder war plötzlich alles anders - vieles nicht mehr erlaubt, Freiheiten deutlich eingeschränkt, man muss auf vieles achten. Das Virus hat bei vielen Menschen Ängste ausgelöst, davon sind alle betroffen - Kinder wie Erwachsene. Wir haben einige Wochen gebraucht, um die Lage zu sondieren und die Abläufe zu optimieren, Sicherheit herzustellen, so gut es möglich ist - jetzt sind wir an dem Punkt angelangt, an dem es gilt, den Kindern wieder einen Alltag zu bieten, der eine Normalität vermittelt, einen Alltag, der Spaß machen soll und den Eltern die Sicherheit gibt, dass die Kinder auch in der Pandemie bei uns gut aufgehoben sind. So sind wir in die erste Ferienbetreuung im eingeschränkten Regelbetrieb gestartet.

Aufgrund der Vorgaben war ein großes Programm nicht möglich, mehrere Mitarbeiter standen unter Quarantäne und so war Kreativität gefragt. Dies setzten unsere Betreuer prima um und organisierten auf die Schnelle einen Beauty Tag für die Mädels, in der anderen Gruppe wurde Slime hergestellt, es wurden bunte Gesichter geschminkt - da ja Halloween ausfallen musste - kurzerhand im Stil des Dias de los muertos. Die Kinder hatten draußen Spaß im Wald und bei einer Laubschlacht, beim Basteln von Kürbislichtern, Drachen und vielem mehr. Da alle Aktionen innerhalb kleinster Gruppen stattfanden, konnte den Hygienevorgaben Genüge getan werden und dennoch war es eine schöne Zeit.

Während der Herbstferien sind die Zahlen plötzlich wieder stark gestiegen und wir sind weiterhin in der Pflicht, gut achtzugeben - Hygiene walten zu lassen, Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten und den Kindern dennoch eine gute Zeit zu bieten und dies möglichst unbelastet von Ängsten und Sorgen, mit denen sie noch gar nicht umzugehen wissen. Wir bedanken uns herzlich bei den Eltern für die Geduld und das Verständnis, für Umsicht und Unterstützung. Auch weiterhin liegt unser Hauptaugenmerk auf dem Wohlergehen der Kinder - gesundheitlich wie psychisch und wir versuchen, mit der Lage kreativ und flexibel umzugehen und dabei gelassen und besonnen zu bleiben. Wir wünschen allen Familien in Eppelborn beste Gesundheit - und halten weiterhin zusammen!