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Selterser Kurier
Ausgabe 2/2026
Kirchliche Nachrichten
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Evang. Kirchengemeinde Münster

Mit einem eindrucksvollen Aussendungsgottesdienst wurde am Abend des dritten Adventssonntages bereits zum elften Mal das "Friedenslicht aus Betlehem" in der Weyrer Kirche weitergegeben. Seit 1986 wird es in der Adventszeit in der Geburtsgrotte in Bethlehem entzündet und über eine Stafette von Pfadfinderinnen und Pfadfindern in der Vorweihnachtszeit in die Welt gesandt. Ins Laubustal gebracht wurde es auch in diesem Jahr wieder von Mitgliedern des Pfadfinderstammes "Oberlin" im VCP Weilmünster. Im kommenden Jahr wird der Aussendungsgottesdienst in Weinbach stattfinden, denn Gemeindepfarrer Ulrich Finger, der mehr als 20 Jahre lang diese Aktivität koordiniert hatte, geht im Sommer in den Ruhestand.

"Ein Funke Mut" ist das Motto der Friedenslichtaktion im Jahr 2025. In einer Welt, in der viele nur das Gegeneinander betonen und täglich Bilder von Gewalt, Hass und Zerstörung auf uns einprasseln, soll und kann das Licht aus Bethlehem das Verbindende unter allen Menschen unterstreichen. Denn, so Gemeindepfarrer Ulrich Finger in einer kurzen Meditation zum Thema: "Gott wurde in Jesus als Mensch geboren. Und der Glaube an Jesus Christus überwindet die Trennungen der Religionen, der Geschlechter und der Völker. Und so kann das Licht, das an die Geburt Jesu erinnert, Hoffnung geben für Frieden unter den Menschen und in der ganzen Schöpfung."

In einer eindrücklichen Zeremonie wurde dann das Licht von Betlehem weitergegeben zuerst an eine große Zahl sogenannter "Multiplikatoren" aus Diakonie, Caritas, Kirchen und Zivilgesellschaft. Und es ist in jedem Jahr beeindruckend, die große Zahl der Personen zu sehen, für die das "Licht" von großer Bedeutung ist. Leuchten wird es in Diakonischen Einrichtungen, Kindertagesstätten, Krankenhäusern und Pflegeheimen, genau so wie in Kirchen, bei Feuerwehren oder in der Flüchtlingshilfe.

In einem zweiten Durchgang wurde das Licht dann unter dem Gesang von Liedern aus der ökumenischen Bewegung von Taize in der Kirche weitergegeben an alle, die zum Gottesdienst gekommen waren.