Auch in diesem Jahr nahm die Pfarrei St. Peter und Paul wieder am Großen Wallfahrtstag in Marienstatt teil. Bereits auf der Anreise stimmte Pater Saju die Pilgerinnen und Pilger auf den gemeinsamen Tag ein. Er begrüßte die Teilnehmer*innen im Bus herzlich und eröffnete die Wallfahrt mit einem gemeinsamen Gebet.
Wie immer machte sich ein Großteil der Pilger von Mörlen aus zu Fuß auf den Weg nach Marienstatt. Während es zunächst noch regnete, zeigte sich das Wetter pünktlich zum Beginn des Pilgerweges von seiner freundlicheren Seite. Auch in diesem Jahr wurde die Gruppe auf dem Pilgerweg von den Pilgermusikanten begleitet, die seit zwei Jahrzehnten ein fester Bestandteil der Wallfahrt sind. Mit ihrem Engagement und ihrer Musik tragen sie wesentlich zur besonderen Atmosphäre des Wallfahrtstages bei.
Ein besonderer Höhepunkt war erneut der feierliche Einzug in die Basilika. Für viele Pilger zählt dieser Moment zu den bewegendsten Augenblicken des Wallfahrtstages: Die Gläubigen zogen am Gnadenbild der Schmerzhaften Gottesmutter vorbei und brachten ihre Anliegen, Sorgen und ihren Dank vor Gott.
Dem anschließenden Pontifikalamt stand Abt Ignatius als Hauptzelebrant vor. Während des Gottesdienstes öffnete der Himmel allerdings erneut seine Schleusen und kräftiger Regen begleitete die Feierlichkeiten. In seiner Predigt zum Evangelium erinnerte der Abt daran, dass Jesus seine Jünger aussendet, die Nähe des Himmelreiches zu verkünden und den Menschen Frieden zu bringen. Der Auftrag Jesu, das empfangene Gute ohne Gegenleistung weiterzugeben, sei auch heute aktuell. Christlicher Glaube zeige sich nicht allein in Worten, sondern vor allem in einem offenen, friedvollen und hilfsbereiten Umgang miteinander.
Nach der feierlichen Vesper fand der Wallfahrtstag seinen geselligen Ausklang im Brauhaus. Dort sorgten die Pilgermusikanten einmal mehr in bewährter Weise für gute Stimmung und einen fröhlichen Abschluss der gemeinsamen Wallfahrt.