Doppelt behütet:Stolz zeigt der kleine Bruder, was die Bienen gebaut haben.
Trotz extremer Temperaturen waren über 40 Besucher*innen zum Bienennachmittag nach Münster gekommen. Durch luftige Kleidung, ausreichendes Trinken und Sitzen im Schatten begegneten die Menschen der Hitze.
Und die Bienen? Sie machten den „Ventilator“ an. Es konnte beobachtet werden, wie sie in exakter Formation vor den Fluglöchern standen und mit den Flügeln fächelten. Dadurch wurde ein ständiger Luftaustausch erzeugt, der verhinderte, dass es im Innern der Bienenwohnung zu heiß wurde. 200 Flügelschläge pro Sekunde wurden von Wissenschaftlern bei Bienen gemessen. Im Bienenhaus war ein sonores Brummen bei allen Völkern zu hören. Der Vergleich mit einem Ventilator drängte sich wieder auf.
Mit Bienenstandbesichtigung, Schauwabe mit Königin, Honigschleuder in Betrieb und Honigverkostung waren bewährte Info-Stationen aufgebaut. Eine Neuerung gab es im Bereich für Kinder. Ina Bleicher hatte Materialien für Vorschulkinder entwickelt, mit denen z. B. der Aufbau einer Bienenwabe spielerisch nachgebaut werden konnte. Natürlich gab es auch die echten Waben zum Anfassen und Riechen, was offensichtlich Spaß machte.