Von Anfang an ist das Evangelische Marmeladenpfarramt beim Bauernmarkt in Weilmünster dabei. Natürlich auch wieder am Sonntag, dem 8. September. Wie immer beim Bauernmarkt auf dem Standplatz unter den Arkaden des Alten Rathauses verkauft ein Team um Pfarrer Ulrich Finger pfarrhausmacher Konfitüren und Gelees.
Besonders weist der Marmeladenpfarrer auch in diesem Jahr auf die gebotene Möglichkeit hin, leere Weck-Gläser wieder zurück zu geben, denn diese sind zu schade für Keller oder Glascontainer.
Marmeladengläser-Rückgabestellen für das Evangelische Marmeladenpfarramt gibt es neben der bewährten Verkaufsstelle in Weilmünster (Gärtnerei Wern) und in Weilburg bei Foto Löffler. Neu sind Rückgabestellen in Villmar und Kirberg. In Villmar können leere Weck-Gläser des Marmeladenpfarramts in der Lahn-Apotheke (Ferdinand-Dirichs-Straße) sowie in der Bäckerei Ulrich Schmidt (Peter-Paul-Straße) abgegeben werden. In Hünfelden-Kirberg ist die Rückgabe leerer Weck-Gläser im Biolade "Kornblume" in der Mainzer Landstraße 4 möglich.
Weiteren Sammelstellen sind schon länger bekannt: So in Braunfels die Gastwirtschaft Brauhaus Obermühle. Ebenso die bekannte Verkaufsstellen des Marmeladenpfarramts in Weyer (Hofladen Weber und Carolinger Cafe), Frisör Erbe in Münster, Ellerhof in Schupbach. Selbstverständlich auch direkt beim Evangelischen Pfarramt in Münster. Und natürlich auch wieder beim Marmeladenstand auf dem Bauernmarkt am Sonntag, dem 8. September.
Hintergrund der Ausweitung des Rückgabesystems ist natürlich prinzipiell die Bedeutung der Nachhaltigkeit. So sind die hochwertigen Gläser der Firma Weck, wie sie seit 27 Jahren vom Marmeladenpfarramt verwendet werden, viel zu schade zum Wegwerfen oder Verstauben lassen. Des weiteren haben sich die Preise der Gläser im Einkauf im vergangenen Jahr nahezu verdoppelt. Zurück gegebene Gläser unterstützen das Geschäftsziel des Marmeladenpfarramts: Nämlich durch die Herstellung und den Verkauf von Konfitüre und Gelee Erlöse zu erzielen, die für humanitäre Zwecke gespendet werden. - Immerhin konnten aus dem Erlös des Marmeladenverkaufs bereits mehr als 100.000 Euro gespendet werden.