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Selterser Kurier
Ausgabe 43/2025
Vereine und Verbände
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Amelie Rumpf knackt 50 m-Marke im Hammerwurf: neuer Hessenrekord!

Amelie Rumpf schleuderte den 2 kg-Hammer auf die neue sensationelle Hessenrekordweite von 52,06 m.

Zum Ende der Saison dreht Amelie Rumpf (W13) noch einmal richtig auf. Am 11.10. ging sie im Hammerwurf in Aschaffenburg an den Start und schleuderte das 2 kg Gerät so weit noch nie eine Hessin in diesem Alter zuvor.

Gleich im 1. Versuch gelang ihr mit herausragenden 48,26 m eine neue Hessenrekordweite. Der 2. Wurf flog auf ebenfalls hervorragende 48,12 m, der 3. war ungültig. Danach ging Amelie auf volles Risiko und stellte von bislang 3 auf 4 Drehungen um. Der 4. Versuch war sehr weit, aber sie konnte ihn nicht halten und trat vorne über. Der 5. landete nach 4 Drehungen bei 46,39 m - so weit wie noch nie mit dieser Technik. Im letzten Durchgang versuchte es die 13-Jährige nochmals mit 3 Drehungen und landete bei 43,51 m.

Am vergangenen Wochenende startete sie zusammen mit ihrer Trainingspartnerin Marie Sahler und deren Bruder Philip beim Igersheimer Werfertag, nahe Bad Mergentheim (Baden-Württemberg). Hier gelang Amelie eine Sensation: Zum 1. Mal schleuderte sie den 2 kg Hammer über die 50 m Marke. Gleich im 1. Versuch glückte ihr der top Wurf aus 3 Drehungen. Alles passte und so landete das Gerät bei großartigen 52,06 m. Damit steigerte sie ihre persönliche Bestweite von einer Woche zuvor noch einmal um fast 4 m und verbesserte gleichzeitig ihren eigenen Hessenrekord. Ihre Freude war riesengroß und die ihres Vaters und Trainers, Martin Rumpf, ebenfalls.

Erst im Laufe des letzten Jahres hatte Amelie mit dem Hammerwerfen begonnen und dabei eine rasante Entwicklung genommen: 2024 hatte ihre Bestleistung noch bei ca. 37 m gelegen, und ihren ersten 40 m Wurf hatte sie dieses Jahr im Mai auf dem alten Sportplatz in Niederselters erzielt. Nun über 52 m.

Im 3. Versuch des Igersheimers Werfertags gelang Amelie mit 48,71 m ein weiterer bärenstarker Wurf. Später versuchte sie sich erneut an 4 Drehungen, aber die Beschleunigung wurde dadurch so groß, dass sie die Würfe nicht halten konnte.

Ihre Trainingspartnerin Marie Sahler (W14) erzielte nach ihrer Bänderverletzung sehr erfreuliche 43,70 m mit dem 3 kg Hammer. Sie selbst hatte sich einen Ausreißer nach oben gewünscht, aber ihr Trainer Martin Rumpf war sehr zufrieden mit dem Wettkampf. Denn Marie konnte alle Würfe stabil aus 3 Drehungen absolvieren und sämtliche ihrer 3 gültigen Würfe landeten jenseits der 41 m Marke. Maries Bruder Philip gewann das Hammerwerfen der M12 mit guten 29,88 m mit dem 2 kg-Hammer.