Nicht nur einmal am Tag heißt es für Hundehalter „raus ins Grüne, der Vierbeiner braucht Bewegung“. Beim Gassigehen nehmen Hunde gerne die Fährte von anderen Tieren auf. Dieser natürliche Trieb bringt viele Wildtiere in Bedrängnis – insbesondere während der Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit von Anfang März bis Ende Juli, wenn Hasen, Rehe und manche Vögel ihre Junge am Boden aufziehen.
Kleine Feldhäschen, Rehkitze oder am Boden brütende Vögel können einem Hund gegenüber nichts ausrichten. Auch wenn er nicht in den Angriff übergeht und nur mal schnuppert, verschreckt das die Elterntiere, die selbst aus einiger Entfernung Hund (und Mensch) als Bedrohung wahrnehmen. In der Folge können sie in Panik geraten und ihr Gelege oder die Jungtiere verlassen. Die Kleinen sind dann schutzlos und verhungern. Bitte leinen Sie Ihren Hund deshalb beim Gassigehen an, bleiben Sie auf den Wegen und schützen Sie so Wildtiere und deren Nachwuchs.