Zu den vielen Berufen, die sich jahrhundertelang als unentbehrliche Helfer der Landwirtschaft erwiesen, gehörten die Schmiede. In der Werkstatt des Schmieds ließ der Großbauer früher die Pferde beschlagen oder der Kleinbauer der Kuh ein Eisen auflegen. Hier holten sich die Wagenbesitzer ihre Beschläge, die Holzfäller ihre Äxte und die Bauern Sensen und Sichel.
Beim Schmiedegrundkurs in der Weichersbacher Dorfschmiede können Sie die Faszination des glühenden Eisens entdecken. Am 9. Mai gibt Schmiedemeister und Schweißlehrer (MAG) Hans-Georg Glock von 10.00 bis 14.30 Uhr einen Einblick in das Schmiedehandwerk und zeigt, wie Werkzeuge hergestellt werden. Dabei dürfen die Teilnehmenden selbst Hand anlegen und das heiße Eisen mit dem Hammer bearbeiten und zu einem Meißel (mit Gravur) formen. Die geschmiedeten Werkstücke können am Ende natürlich auch mit nach Hause genommen werden.
Der Kurs, bei dem es sich um ein Angebot des Fördervereins Schulbauerndorf Weichersbach e.V. handelt, ist für Personen ab 12 Jahren (mit Einverständnis der Erziehungsberechtigten) geeignet. Arbeitsmaterial (Lederschürze, Schutzbrille und Gehörschutz) wird bereitgestellt, ebenso ein Mittagessen (Kartoffelsuppe mit Bauernbrot und Würstchen) sowie alkoholfreie Getränke.
Bitte mitbringen: Arbeitskleidung, Sicherheitsschuhe und Lederhandschuhe (können auch zum Selbstkostenpreis erworben werden). Lange Haare sind mit Haargummi, Haarnetz oder Mütze zu sichern.
Die Teilnahmegebühr beträgt 99 Euro pro Person.
Weitere Informationen und Anmeldung bei der Bildungspartner Main-Kinzig GmbH / Volkshochschule: www.bildungspartner-mk.de.