Die Sinntaler Ferienspiele starteten in diesem Jahr bei der Feuerwehr in Sterbfritz.
Zum Auftakt der zweiten Ferienspielwoche trafen sich die Kinder in Weiperz.
Bei den diesjährigen Sinntaler Ferienspielen zum Beginn der Sommerferien wurde den Kindern wieder ein abwechslungsreiches Programm geboten. Ortsbeiräte, örtliche Vereine und Institutionen hatten sich viel Mühe gegeben, um den Ferienspielkindern eine schöne gemeinsame Zeit zu ermöglichen.
Die 60 Ferienspielplätze waren ruckzuck vergeben. Alle Sinntaler Kinder, die sich rechtzeitig angemeldet hatten, konnten sich auf eine Woche Ferienspiele freuen. Die Nachfrage war so groß, dass die Plätze für diejenigen, die gerne zwei Wochen teilnehmen wollten, verlost werden mussten.
Für die Ferienspielkinder stand in den ersten beiden Wochen der Sommerferien jeden Tag ein neues Abenteuer an, als sie die Ortsteile Altengronau, Jossa, Mottgers, Schwarzenfels, Sterbfritz, Weichersbach, Weiperz und Züntersbach besuchten. Bei ihrer Entdeckungstour durch die Sinntaler Dörfer erfuhren die Kinder so einiges über ihre Heimat. Bei einer Schnitzeljagd in Schwarzenfels war zum Beispiel in Erfahrung zu bringen, was dort am ersten Adventwochenende gefeiert wird, wie Ritter einst ohne Strom und fließendes Wasser lebten oder was den Einwohnern besonders gut an ihrem Dorf gefällt. Am Sportplatz in Weiperz konnten sich die Kinder im Bogenschießen ausprobieren und auf dem Fußballfeld austoben. In Sterbfritz durften sie sich bei der Feuerwehr umschauen und in Altengronau gab es einen bewegten Tag, bei dem sich manchmal nur die Hände, manchmal nur die Füße und manchmal der ganze Körper bewegten. Geschicklichkeit und Gleichgewichtssinn waren in Weichersbach beim Radfahren auf besonderen Exemplaren des Bad Brückenauer Fahrradmuseums, die einige „Konstruktionsfehler“ aufwiesen, gefragt. Bei der Olympiade der Sinne galt es, etwas mit den Füßen zu fühlen, Düfte zu riechen und auf dem Barfuß-Erlebnispfad den Inhalt in Säckchen zu erkennen. Natur erleben konnten die Kinder auf dem Schulbauernhof Weichersbach, in Jossa begaben sich die Kinder mit dem Förster auf Spurensuche im Wald. Beim Wildbienen-Werken in Schwarzenfels und beim Weidenzauber in Sterbfritz wurde tatkräftig angepackt, in Mottgers gingen die Ferienspielkinder auf Schatzsuche für ein Wald-Mandala und in Züntersbach lud das Rhöner Umweltmobil zum Forschen ein. Natürlich wurde auch gebastelt und gemalt und zum gemeinsamen Spielen gab es ebenfalls viele Möglichkeiten.
Bürgermeister Thomas Henfling bedankt sich bei allen Beteiligten für die Unterstützung: „Es ist toll, was in den Ortsteilen auf die Beine gestellt wurde. Ohne die zahlreichen Helferinnen und Helfern könnten wir die Ferienspiele nicht durchführen. Wir sind sehr dankbar für dieses Engagement, das nicht selbstverständlich ist.“ Auch für nächstes Jahr sind wieder Ferienspiele in den Sommerferien geplant.