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Ausgabe 5/2026
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Thüringen erneut im Rennen - Welcher wird Deutschlands schönster Wanderweg 2026?

Der Elsterperlenweg® steht zur Publikumswahl

 

 

 

Eichsfeld/Thüringen. 2023 erhielt die SaaleHorizontale die Auszeichnung als schönster Wanderweg Deutschlands, 2022 fiel die Wahl auf die Gipfel- und Aussichtstour bei Bad Tabarz. Nach zwei erfolgreichen Jahren kann auch 2026 wieder ein Thüringer zu Deutschlands schönstem Wanderweg gekürt werden.

Zum 20-jährigen Jubiläum des Wettbewerbs hat es der Elsterperlenweg® in der Kategorie „Mehrtagestouren" in die engere Auswahl geschafft und stellt sich bis zum 30. Juni 2026 der Publikumswahl unter www.wandermagazin.de/wahlstudio.

Über den Elsterperlenweg®

Der Rundwanderweg führt beidseitig entlang der Weißen Elster von der Residenzstadt Greiz, der Perle des Vogtlandes, über Neumühle nach Wünschendorf, der Pforte zum Elstertal, und zurück über Berga/Elster wieder nach Greiz. Eine Besonderheit des Weges, der aus sechs Etappen besteht, sind seine Querverbindungen. So können Wanderer in Neumühle beispielsweise nach Etappe 1 auf die gegenüberliegende Seite der Weißen Elster laufen und auf Etappe 6 bereits zurück nach Greiz wandern. Durch diese Möglichkeiten lassen sich die Etappen individuell und nach Bedarf kombinieren.

Wie auf einer Perlenkette reihen sich entlang der Strecke landschaftliche Höhepunkte und kulturelle Sehenswürdigkeiten aneinander. In Greiz bilden das Obere und Untere Schloss, das Sommerpalais und die weitläufigen Parkanlagen einen glanzvollen Auftakt. Wenige Kilometer weiter erzählt das Bauernmuseum Nitschareuth vom ländlichen Leben vergangener Zeiten.

Der Weg folgt der Weißen Elster durch das idyllische Elstertal, vorbei am Elsterwehr Neumühle und am traditionsreichen Kloster Mildenfurth. In Wünschendorf laden die Pfarrkirche St. Veit und die historische Holzbrücke zu einer Pause mit Ausblick ein. Immer wieder eröffnen sich beeindruckende Panoramablicke, etwa am Aussichtspunkt Weißer Engel oder am Weißen Kreuz.

Der Elsterperlenweg® steht für naturnahes Wandern auf hohem Qualitätsniveau: hervorragend markiert, abwechslungsreich geführt und mit einer gelungenen Mischung aus Bewegung, Kultur und Genuss.

Fünf Tipps am Weg

Der Reiz von Greiz: Entscheidet man sich für den Rundweg, startet und endet die Tour im Fürstlich Greizer Park. Er ist die letzte größere fürstliche Parkanlage, die in Thüringen entstand. Neben großen Blickachsen besticht der Park durch abwechslungsreiche Pflanzungen und beeindruckende Baumriesen. Inmitten des Parks liegt außerdem das Sommerpalais. Der einstige Sommersitz des Fürsten Reuß älterer Linie dient heute als Museum und beherbergt die fürstliche Bücher- und Kupferstichsammlung und das Satiricum.

Ein Hauch von Hollywood: Nitschareuth heißt das beschauliche 200-Einwohner-Dorf, an dem Wanderer auf Etappe 1 des Elsterperlenweges® vorbeikommen. Der kleine Ort ist ein Paradies für Hobbyfotografen mit seinen alten Fachwerkhäusern, Dreiseiten- und Vierseitenhöfen sowie idyllischen Naturmotiven. Der Charme des Dorfes blieb auch Filmemachern nicht verborgen, weshalb der Ort bereits für Produktionen als Kulisse diente. Einen Besuch ist außerdem das Bauernmuseum wert, in dem Arbeitsgeräte, Mobiliar und Dokumente als Zeitzeugen des 18. und 19. Jahrhunderts zu sehen sind.

Auf Geschichte folgt Kultur: der Kulturhof Zickra liegt auf der zweiten Etappe des Elsterperlenweges®. Aus einem alten Fachwerkhof entstand hier eine Werkstatt für Drechslerei-Tischlerei, eine Bühne für Konzerte und Theaterveranstaltungen sowie eine kleine Galerie. Der Kulturhof und sein gemütliches Hofcafé gelten als Geheimtipp.

Über diese Brücke musst du gehen: Auf Etappe 4 des Elsterperlenweges® erwartet Wanderer die 71 Meter lange und überdachte Wünschendorfer Holzbrücke. Sie wurde Mitte des 13. Jahrhunderts errichtet, die aktuelle Konstruktion geht auf das 18. Jahrhundert zurück.

Von Heinrich und Sophie: Ein wenig tapfer sollten Wanderer auch sein, wenn sie die fünfte Etappe des Elsterperlenweges® meistern möchten. Es geht teils bergauf, Kondition ist gefragt. Doch auf dem 375 Meter hohen Hirschstein entschädigt das 12 Meter hohe Sophienkreuz, im Volksmund auch „Weißes Kreuz" genannt. Der zu seiner Zeit regierende Fürst Heinrich XX. Reuß älterer Linie ließ es 1838 zum Gedenken an seine früh verstorbene Frau Sophie errichten. Seit 1952 steht das Kreuz unter Denkmalschutz.

Aushängeschild für das Reiseland Thüringen

Der Elsterperlenweg® ist offizieller Markenbotschafter für das Reiseland Thüringen und somit Aushängeschild bei dessen Bewerbung im In- und Ausland. Als zertifizierter Qualitätsweg steht er für höchste Wanderqualität und bietet ein einzigartiges Naturerlebnis. Der Weg lädt zum Abschalten ein und macht Thüringen als Wander- und Erholungsregion erlebbar. Hier verbinden sich aktive Erholung und Naturmomente.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Elsterperlenweges® sind nachlesbar unter:

https://www.vogtland-tourismus.de/de/p/der-elsterperlenweg-/56891192/

sowie unter:

https://www.thueringen-entdecken.de/w/-elsterperlenweg

Die Gewinner des Wettbewerbs werden im Juli 2026 bekannt gegeben.

Maja Neumann

Thüringer Tourismus GmbH

Pressestelle

Willy-Brandt-Platz 1, 99107 Erfurt

Tel.: 0361 3742219

Mobil: 0178 2778160

Fax: 0361 3742299

m.neumann@thueringen-entdecken.de

presse.thueringen-entdecken.de

Mit der Landesgartenschau im Eichsfeld beginnt Thüringens Gartenjahr 2026

Das „Grüne Herz Deutschlands" wird 2026 zum Hot-Spot für Garten- und Naturliebhaber

 

 

 

Leinefelde-Worbis/Thüringen. Mit der Eröffnung der Landesgartenschau in Leinefelde-Worbis am 23. April 2026 beginnt in Thüringen ein Gartenjahr mit landesweiter Strahlkraft. Bis zum 11. Oktober rückt das Eichsfeld in den Mittelpunkt eines Themas, das Thüringen seit Jahrhunderten prägt: Parks und Gärten als Orte der Geschichte, der Erholung und der kulturellen Identität.

Die Thüringer Tourismus GmbH begleitet diesen Anlass mit ihrer großangelegten Werbekampagne „Wir bringen dich zum Rasen - Parks und Gärten in Thüringen" und lädt dazu ein, von Leinefelde-Worbis aus auch andere grüne Kulturorte im Freistaat zu entdecken. Denn wer im Frühjahr und Sommer 2026 nach konkreten Ausflugs- und Reiseanlässen sucht, wird in Thüringen fündig.

Die Tourismus-Kampagne knüpft genau hier an und weitet den Blick vom Eichsfeld auf das ganze Land. Unter gaerten.thueringen-entdecken.de wird deutlich, wie vielfältig Thüringens Gartenkultur ist: von der Rosenstadt Bad Langensalza mit ihren Themen- und Kurparks über den egapark Erfurt bis zu Weimars Park an der Ilm, dem Fürstlich Greizer Park, den Anlagen rund um Schloss Friedenstein in Gotha, dem Rennsteiggarten Oberhof oder dem beeindruckenden Schloss und Park Altenstein in Bad Liebenstein. Auch verschiedene „Gartentypen" werden vorgestellt: von Wertschätzung, über Begegnung bis Entschleunigung.

Fünf Jahre nach der Bundesgartenschau in Erfurt richtet sich der Blick damit erneut auf Thüringens Gartenlandschaften, diesmal mit einer anderen Perspektive. Im Mittelpunkt stehen nicht nur Blütenbilder und Ausflugslust, sondern auch Fragen, die viele Städte und Regionen aktuell beschäftigen:

Wie lassen sich Grünräume langfristig nutzen? Wie wird aus Stadtumbau neue Lebensqualität? Und wie können Parks und Gärten heute zugleich Aufenthaltsort, Kulturraum und Zukunftsprojekt sein?

Genau an dieser Schnittstelle setzt die diesjährige Thüringer Landesgartenschau an. Ihr Leitmotiv lautet „Aussöhnung zwischen Stadt und Landschaft".

Besondere Orte: „Blumenblock" und Wüstung Kirrode

Die Schau erzählt dieses Thema sehr konkret. In Leinefelde-Worbis ist kein abgeschlossener Ausstellungskosmos entstanden, sondern ein neues Landschaftsband, das verschiedene Stadträume miteinander verbindet. In der Südstadt, im historischen Tüffers Garten, im Lunapark und entlang der Grünen Achse wird sichtbar, wie aus umgebauten, neu verknüpften und aufgewerteten Flächen ein dauerhaft nutzbarer Freiraum entsteht. Wo früher Garagenhöfe eine Barriere bildeten, ist heute ein zusammenhängender Grünzug in Entwicklung. Herzstück ist der rund zehn Hektar große Augarten mit einem rund drei Kilometer langen Wegenetz, das Schaubeete, Mustergärten und einen renaturierten Auenbereich entlang der Ohne erschließt.

Zu den auffälligsten Besonderheiten der Landesgartenschau gehört der sogenannte Blumenblock in der Bachstraße. Dafür wird ein leergezogener DDR-Plattenbau nicht abgerissen, sondern als außergewöhnlicher Erlebnisort neu gelesen. Während der Gartenschau werden die Balkone bepflanzt, im Inneren verbinden sich Floristik, Kunst, Bildung und Stadtgeschichte. Hinzu kommen eine Nostalgiewohnung aus den 1970er-Jahren, wechselnde Ausstellungen und barrierefreie Zugänge. Ein zweites markantes Element ist die Wüstung Kirrode. Auf dem Gelände der Gartenschau wird damit ein mittelalterliches Dorf wieder sichtbar, das längst aus dem Landschaftsbild verschwunden war. Archäologische Funde aus dem Bereich der heutigen Schau werden in eine Ausstellung überführt, die regionale Geschichte unmittelbar erfahrbar macht.

1 Millionen Blumenzwiebeln und 172 Tage Programm

Auch gärtnerisch setzt die Schau auf sichtbare Wirkung. Nach Angaben der Veranstalter sollen rund 1 Millionen Blumenzwiebeln so gesetzt worden sein, dass pünktlich zur Eröffnung entlang der Hauptwegeachsen ein farbenfrohes Frühjahrbild entsteht, von Veilchen bis zu Tulpen. Für Gäste ist Leinefelde-Worbis damit nicht nur wegen der Eröffnung interessant, sondern als Reiseziel über Monate hinweg. Die Schau läuft 172 Tage und bietet nach offiziellen Angaben mehr als 1.000 Veranstaltungen rund um Garten, Natur, Kultur und Kunst. Tickets sind online sowie vor Ort erhältlich; angeboten werden Tageskarten, Dauerkarten sowie ermäßigte Angebote für Familien und Gruppen.

www.lgs-leinefelde-worbis.de

Theresa Wolff

Thüringer Tourismus GmbH

Pressestelle

Willy-Brandt-Platz 1, 99107 Erfurt

Tel.: +49 (0) 361 3742240

Mobil: +49 (0) 171 2675325

t.wolff@thueringen-entdecken.de

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