Letzte Woche fand die Sicherheitskonferenz der KOMPASS Initiative in der Solmser Taunushalle statt. Hier wurde den Anwesenden, darunter zahlreiche Jugendliche, von den drei Polizeibeamten, Kriminaldirektor Joachim Bernhardt (Leiter der Polizeidirektion Gießen), dem Wetzlarer Vize-Polizeichef Oliver Brauer und KOMPASS-Berater Andreas Marx vom Polizeipräsidium Mittelhessen, das Konzept vorgestellt.
Im nächsten Schritt sollen nun die Solmser Bürgerinnen und Bürger befragt werden, wie sie die Sicherheitslage in Solms empfinden. Dabei hoffen Polizei und Stadt auch auf die Mithilfe von Schulen und Vereinen. In einem Aktionszeitraum von etwa vier bis sechs Wochen soll ein Fragebogen von möglichst vielen Solmserinnen und Solmsern ausgefüllt werden. Die Fragen beziehen, die zunächst Alter und Geschlecht abfragen, aber auch Angstorte in Solms oder welches die dringlichsten Sicherheitsprobleme der Stadt sind. Die Auswertung der Fragebögen soll helfen, passgenaue Maßnahmen zu ermitteln, um mehr Sicherheit herzustellen. Mindestens 3 Maßnahmen sollen umgesetzt werden. Das KOMPASS Projekt ist auf 2 Jahre ausgelegt und beinhaltet eine zweite Sicherheitskonferenz.