Die von den Kindern entdeckten Trophäen der Waldpirsch mit Jäger Hans-Helmut Hofmann (im Bild hinten) Foto: Schule an der Brühlsbacher Warte
Zu einem Walderlebnistag hatten sich an zwei Tagen insgesamt 50 Schülerinnen und Schüler der Grundschulklassen 2, 3 und 4 der Schule an der Brühlsbacher Warte eingefunden. Ausgangsort war die Schäferburghütte in Niederbiel, von wo aus der Jäger und Erlebnispädagoge Hans-Helmut Hofmann vom Heimat-und Kulturverein die Kinder begleitete. Bei der leisen "Waldpirsch" ging es um die Wahrnehmung der Bäume und Sträucher, die den Lebensraum Wald prägen. Eicheln und Bucheckern wurden ebenso wie Käfer und Schmetterlinge begutachtet und Brombeeren verkostet.
Auch die Tiere des Waldes konnten entdeckt werden, wozu ein Rehgehörn, Schwarte und Schädel eines Wildschweins, Hirschgeweih und als Fake eine Elchschaufel gehörten.
Hofmann schilderte dazu die Lebensweise der Tiere und beantwortete anschaulich die Fragen der Kinder. Auch vom Wolf berichtete der Jäger, nachdem in den umliegenden Ortschaften mehrmals Schafe gerissen wurden.
Körperliches Geschick und Mut war beim balancieren über Baumstämme gefragt. Eine tiefe Schlucht und dort platziert Fuchsbalg und Dachsschwarte verrieten die Bewohner der im Hang gegrabenen Baue. Eine besonders freudige Erfahrung war die Erkundung der Waldschlucht per Rutsche auf dem Hosenboden. Um seine Stimme zu schonen, blies Hofmann auf dem Jagdhorn öfter "zum sammeln".
Die letzte zu lösende Aufgabe war das Auffinden des verborgenen Waldschatzes anhand weniger Hinweise.
Die gefundene Holzkiste enthielt neben Schmuck auch süße Leckereien für die Schatzsucher. Vor dem längeren Wanderweg zurück zur Bushaltestelle hatten die Lehrerinnen noch einen Imbiss für die Kinder zubereitet.