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Lollarer Nachrichten und Staufenberger Nachrichten
Ausgabe 22/2020
Vereine und Verbände
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30 Jahre Chorleiter Peter Schmitt bei der Harmonie

In diesen seltsamen Zeiten gilt es den Blick nicht nur nach vorn, sondern auch zurückschweifen zu lassen - kaum zu glauben: Peter Schmitt leitet seit nun mehr als 30 Jahren mit großem Engagement, Erfolg und Einfühlungsvermögen den GV Harmonie Daubringen durch Täler und Höhen!

Gelingendes Chorleben zu gestalten, das ist in der Tat keine leichte Aufgabe in der heutigen Zeit, aber Peter Schmitt, dessen von allen geschätzter Frohsinn mit höchster Professionalität kombiniert, einzigartig ist, stellt sich dieser Aufgabe immer noch jeden Mittwochabend im „Kulturtreff Buchenberg“ in Daubringen (momentan per Zoom-Meeting).

Ein kurzer Rückblick: Gerade einmal fünf Jahre sind es her, als das große Jubiläumskonzert in der Stadthalle von Staufenberg eindrucksvoll demonstrierte, wie „jung“ dieser Chor geblieben ist und das - wahrscheinlich gerade - weil Peter Schmitt den Taktstock hier so lange kontinuierlich schwingt.

Die Beziehung zwischen dem Gesangverein und Peter Schmitt ist wirklich eine ganz besondere, hat er doch im Jahr 2000 „seine Anja“ aus dem Chor geheiratet.

Und wie ist es zu dem glücklichen Zusammenspiel von Sänger*innen und dem professionellen Vollblutmusiker gekommen? Wie kam der „Peter“ nach Daubringen? Seine Frau Anja Schmitt plaudert aus dem Nähkästchen: „Irgendwann in den Jahren 1985/86 sprach der damalige Vorsitzende Wolfgang Albach mit dem Daubringer Vereinsmitglied Hermann Dort, der nach Watzenborn geheiratet hatte, ob er nicht einen Dirigenten kennen würde, der ab und zu mal bei der Harmonie aushelfen könnte, da der damalige Dirigent Andreas Ortwein oft andere musikalische Verpflichtungen hätte. Hermann Dort antwortete: „Ei, frag doch mal den Neffen meiner Frau, den Peter Schmitt aus Watzenborn“, womit die Erfolgsgeschichte Fahrt aufnahm."

Ja, in der Tat, Chorfahrten gab es parallel zu vielen großartigen Konzerten und zahlreichen Pokalen durch die Teilnahme an nationalen und internationalen Wettbewerben auch, u.a. ging die letzte Chorreise nach Schweden, diese Fahrten werden allen Sänger*innen immer unvergesslich im Gedächtnis bleiben, auch, weil es immer viel zu lachen gab und was wäre ein Chorleben ohne Anekdoten? Hier sei eine von Heike Töllich angefügt, weil sie zeigt, das das Musizieren auch den Effekt von Frank Sinatras „That‘s Life“ mit sich bringt: „Wir waren mal vor vielen Jahren auf einem Feuerwehrfest und konnten bei einem Auftritt sozusagen nicht mehr aus einem Lied, weil wir nie den Übergang zum Ende geschafft haben, das war sehr witzig, da mussten wir schon auf der Bühne lachen und das Publikum auch und immer wieder sangen wir die gleiche Wiederholung, wir kamen da nicht mehr raus, aber das war nicht allein Peters Schuld, der Chor hat einfach die Kurve nicht gekriegt...“.

Nun gratulieren die Vereinsmitglieder dankbar zu den vergangenen drei Jahrzehnten, aber hoffen voller Erwartung und Sangesfreude auf die Goldene Hochzeit mit „ihrem Peter“! (SJ,HS)