Trinkt Brüder
Erbrich, o Wirt, der Flasche Siegel, schenkt ein, ihr Brüder, jauchzt und singt, die Zeit fliegt hin mit raschem Flügel, die Gläser hoch und lacht und trinkt. Trinkt Brüder schnell die Gläser leer, und füllt sie immer wieder; die Sorgen senkt ins tiefste Meer; frisch auf, singt lustge Lieder! Des Liebchens Blick ist frisch und frei, der Wein perlt auf den Lippen; und wenn Gott Amor ist dabei, lasst ihn, den Schelm, nur nippen! Auf unsern Lippen schwebt das Herz, wenn wir einander …