Es gibt keinen Weg ohne ein Ziel
so wie das Leben
ist er uns gegeben,
er geht über Hindernisse gar viel
über Täler und Berge führt er hinan;
der Weg, er schweigt auf seiner Bahn,
wieviel Leid er auch sieht,
kein Wand´rer erfährt, was auf ihm geschieht.
Der Weg ist für alle, die fort- und heimsterben,
für die, die im Luxus oder im Kragen leben,
für den Arbeiter, der zum Bergwerk geht,
für den Landwirt, der zum Acker fährt.
Wir sind auf der Reise,
Kinder und Greise,
der Weg zeigt mir viel,
den Anfang, das Ende;
Gott ist der Weg, er ist das Ziel.
Gedichte von Walter Bier
(Briefbot Walter)
1967-68