Als landesweite Strategie des Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Arbeit des Saarlandes ist das Projekt Saar66 nun auch im Nordosten des Saarlandes angekommen. Saar66 verfolgt das Ziel, gute Lebensbedingungen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort aktiv zu gestalten.
Ein zentrales Element des Projekts ist die Einrichtung sogenannter „Zukunftsbüros 66“ in den saarländischen Städten und Gemeinden. Diese werden von GenerationengestalterInnen besetzt, die als AnsprechpartnerInnen vor Ort wirken und Entwicklungsprozesse begleiten.
Im Rahmen eines konstruktiven Austauschs kamen Bürgermeister Karl-Josef Scheer (Freisen), Bürgermeister Sascha Hilpüsch (Namborn), Geschäftsführer des Trägers idee.on gGmbH Roland Ruttloff, Bereichsleitung Angela Jenal sowie die zuständige Generationengestalterin Laura Schock zusammen. Ziel des Treffens war es, neue Impulse zu setzen, Ideen zu entwickeln und die weitere Zusammenarbeit abzustimmen.
Ein besonderer Fokus liegt darauf, bestehende Angebote vor Ort sichtbar zu machen, weiterzuentwickeln und besser miteinander zu vernetzen. Gleichzeitig spielt die Stärkung des Ehrenamts eine zentrale Rolle, sowohl durch die Aktivierung neuer Engagierter als auch durch eine gezielte Koordination bestehender Initiativen.
Der Start des Projekts in beiden Gemeinden erfolgt zunächst über eine umfassende Netzwerkanalyse. Darauf aufbauend werden gemeinsam mit den BürgerInnen Bedarfe ermittelt und passgenaue Angebote entwickelt. Ziel ist es, langfristig eine zentrale Anlaufstelle in den jeweiligen Gemeinden zu etablieren und durch interkommunale Zusammenarbeit Synergien zu nutzen sowie Ressourcen effizient zu bündeln.